Der Weg des leichtesten Widerstands. Heute: Der Neubau.

Ein Unternehmen sucht größere Geschäftsräume – und baut schließlich auf der grünen Wiese. Darüber hat sich der hiesige kommunale Arbeitskreis “Stadtentwicklung” so aufgeregt, daß sie eine Demo inklusive Flugblatt-Aktion vor dem betreffenden Geschäft veranstaltet haben, mitten in der besten Geschäftszeit am Samstag vormittag. Damit ist garantiert, dass man (wenn auch mit 3 Tagen Verspätung) tatsächlich von unserem Lokalblatt “Schorndorfer Nachrichten” wahrgenommen wird. Und während man die etwas hilflose Stellungnahme der Stadt zu der Protestnote liest kommen die Gedanken, wieso es zu so etwas kommt. Aus Unternehmersicht leuchtet es mir ein: Verkehrstechnisch perfekt an die B29 angebunden sind natürlich ganz andere Umsätze zu erwarten als durch die Laufkundschaft in der Schorndorfer Innenstadt. Und so muß sich die Stadt auch fragen, wie sie ein expandierendes Unternehmen am besten unterstützt. Weil die Wiederverwendung bestehender Gewerbeimmobilien bzw -flächen, die es entgegen der Aussage im Artikel in Schorndorf tatsächlich gibt wesentlich komplizierter als eine simple Baufreigabe auf einem unbebauten Stück ist, sind sie da schnell fertig. Und genau das ärgert mich, diese faule Borniertheit unserer Verwaltung, ihre Arbeit zu machen. Es gibt so viele Baustellen, die endlich angegangen werden sollten – und das im Wortsinn. Das Areal um den Güterbahnhof, das Breuningergrundstück, das Gelände um den Bahnhof herum, selbst im ehemaligen Postgebäude scheinen die Entwicklungsarbeiten ins Stocken gekommen zu sein. Klar ist das schwierig – aber dafür leistet sich die Gemeinde sogar einen Baubürgermeister. Tja. Unabhängig vom Ökogedanken ist die Kernfrage sicherlich, ob es sich die Stadt leisten kann, die Kundenströme dauerhaft in die nur per Pkw erreichbaren Randzonen zu verlegen. Ich bin im Sinne der Nachhaltigkeit und der Altersentwicklung ziemlich skeptisch.

Der Brüllwitz ist allerdings in dem kleinen Kasten “Ausgleichsfläche” am Rande des Artikels versteckt: Als Ausgleichsmaßnahme für die Bebauung von 10 Ar Wiesenfläche soll eine andere, immer noch im Stadtbesitz befindliche Wiesenfläche regelmäßig gemäht werden und die dort befindlichen Obstbäume sogar geschnitten werden. Von der Stadt! Ihre eigene Wiese! Gemäht! Nein! Doch! Oooh!

Hier wird gebaut:

Freitags-Burger

Die passende Gelegenheit eine Lanze für Till zu brechen: Der Test der selbsternannten Stuttgarter Burgerexperten. Mein Kollege erkannte ihn sofort (er hätte zum KGB gehen können) wie er da mit dem Rücken zu uns am Tresen saß und genau wie wir einen Burger wegbaggerte. Meiner Meinung nach kommt Till in dem Artikel zu schlecht weg aber wenn jetzt noch mehr Volk angerannt kommt, wird es langsam zu viel für die Mittagspause ;-) Wie auch immer Till ist ein lustiger Kerl der sich total nett um seine Kunden kümmert. Hier geht keiner hungrig raus :)

Der zugegebenermaßen ziemlich übertriebene Doppelburger in der “Eulen” Variante (Spiegelei und Speck als Nachbrenner). Das hält eine Weile vor. Im Hintergrund erkennbare Burger in der regulären Größe.

Rätselhaft

Das wirkt ja wie ein Weihnachtsmärchen: Putin läßt den Chodorkowski 3 Tage vor Weihnachten nach 10 Jahren Haft frei. Bin ich der einzige, der sich jetzt fragt, was Gensch-Man dafür verkauft hat, daß der jetzt (ausgerechnet) hier frei herumläuft? Komischer Zufall auch die Meldung desselben Tages, dass die Russenmafia in ganz großem Stil am europäischen Strommarkt zockt. Mein Gutglaub-Konto ist langsam überzogen. Wer jetzt immer noch keine schlechte Laune hat, schaut mal bei Fefe rein, das dürfte dann endgültig reichen :-)

Automatengrippe

Im Sommer fahre ich mit der Bahn, denn im Sommer wird gebaut. Die Bundesstraße ist sozusagen unpassierbar, Asphaltbelag wird abgekratzt und neu vergossen. Leider ist auch die Remsbahn eingleisig, Weichen und Gleise werden erneuert. Beide Bau-Parteien beteuern, von den Bauaktivitäten der Gegenseite überhaupt keine Ahnung gehabt zu haben. Daher geht im Remstal gerade nicht viel, wenn man sich fortbewegen will. Wir bitten um Verständnis. Klar doch.
Also los mit der Bahn, die fährt zwar nicht mehr so oft, aber man muss sich normalerweise nicht so übel aufregen wie mit dem Auto. Der Automat sah aber irgendwie etwas komisch aus.. hallo Interface?

Eigentlich wollte ich eine Zehnerkarte, aber da stand nur:

Oha, das kann vermutlich länger dauern. Schnell untendurch gewetzt und den Automat auf der Gegenseite benutzt.
Einen Tag(!) später sehe ich folgendes Bild:

Es hat offensichtlich doch etwas länger gedauert :-D Aber wenn er mit Booten fertig ist, gibt es vielleicht auch wieder Fahrscheine..

2erlei Maß

Während im Gemeinderat darüber gestritten wird, ob der Bezug von Pflastersteinen aus China ethisch vertretbar ist (könnten ja Kinder am Gehämmer beteiligt sein), ist man in der Kronengasse von dieser Problematik weit entfernt. Hier kann man denken, die Gartenschau hat schon ein paar Jahre früher begonnen.

Ich frage mich, ist es ein Projekt zur Innenstadtbegrünung oder war die Mähabteilung des Bauhofs noch nicht da?

Warum das hier? Weil ich mich seit Jahren ärgere, daß trotz entsprechenden Einlassungen hier nichts passiert. Und weil es schlicht zum totlachen ist, das sich die oben abgebildete Szenerie keine 200m vom Rathaus befindet, das eben mit dem Einsatz von Millionen komplett saniert wurde. Ich weiß, das bringt natürlich auch nichts, aber es ist einfach schön zu sehen, wie sich die Natur von den Menschen aufgegebene Bereiche zurückerobert.

All your base…

Weil du in den Handel mit Gold und Ausrüstung beteiligt sind, rechtmäßig ein Spiel mit einem unveränderten Spiel-Client. Doing anderweitig gegen unsere Richtlinien für Battle.net und Diablo III, und es geht gegen den Geist des Fairplay, dass alle unsere Spiele auf beruhen. Wir empfehlen dringend, dass Sie keine Hacks, Cheats, Bots oder Exploits zu vermeiden. Sperren und Verbote von Spielern, die verwendet haben oder beginnen mit Cheats und Hacks.

(Darunter eine als Battle-Net Login getarnte Phishing-Adresse)

Merke: Als Cyber-Criminal immer auf fehlerfreie Übersetzung achten! :-D

Nicht mehr ganz dicht

Zuverlässigkeit ist eine wichtige Eigenschaft von Waschmaschinen. Sie sollen möglichst unauffällig funktionieren und spätestens jedes Wochenende die angehäuften Wäscheberge bearbeiten. Unser Gerät hat sich dabei in der Vergangenheit nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Um so größer meine Bedenken, als sich vor kurzem zum wiederholten Mal ein kleiner See unter der Maschine bildete.

Dann hatte der See einmal eine Größe, die als “bedrohlich” eingestuft wurde, so dass wir den Bosch Kundendienst anriefen. Der tauchte erfreulich zügig auf und fand auch sogleich die Ursache: Ein spitzer Gegenstand unbekannter Art hatte ein fingernagel-großes Loch in die Gummi-Manschette gerissen. Die Stelle war unter einem Falz und war uns daher nie aufgefallen. Für diese Mißhandlung kann man das Gerät sicher nicht verantwortlich machen. “200€!” verkündete der Kundendienstler sofort, geübt darin, schreckliche Nachrichten ohne großes Drumherum zügig zu überbringen. Ohne Arbeitszeit. Darauf hin sofort meine Frage, ob man das denn nicht flicken könnte. Unvorsichtigerweise bejahte dieser mit “können Sie ja versuchen” und so musste er wieder abziehen. Ach ja, abziehen, die Anfahrtspauschale (60€!) hat er natürlich trotzdem verdient. Danach war natürlich zu beweisen, ob sich Waschmaschinen genauso gut vulkanisieren lassen wie Fahrradschläuche. Und siehe da, es klappte ganz gut. Im Gegensatz zu Fahrrädern kann man hier die Flicken auf beiden Seiten aufbringen.

(Der Stift zum Aufspreizen hat natürlich eine stumpfe Spitze, ich habe nicht versucht, gleich noch ein Loch zu stechen..) Gerät wieder zusammengebaut und eine Probewäsche laufen lassen. Das Wasser blieb drin. Ob es ewig so bleiben wird weiß ich nicht, aber zumindest ist jetzt die “Sollbruchstelle” bekannt.

Bug report

Smug Report – a bug submitted by a user who thinks he knows a lot more about the system’s design than he really does. Filled with irrelevant technical details and one or more suggestions (always wrong) about what he thinks is causing the problem and how we should fix it.

Drug Report – a report so utterly incomprehensible that whoever submitted it must have been smoking crack. The lesser version is a chug report, where the submitter is thought to have had one too many.

Shrug Report – a bug report with no error message or repro steps and only a vague description of the problem. Usually contains the phrase “doesn’t work.”


..eine Perle aus diesem Thread auf SO.

Oh, da kommt Shockwave..

Mit 3D im Kino ist das so eine Sache. Zwei Brillen auf der Nase, da ist es bei mir nur noch 2,5D. Höchstens. Eigentlich hab ich das Ding nur auf, damit das Bild scharf ist. Aber gut, immerhin 11 Euro gezahlt, länger sitzen muß man außerdem. Wie der Film hieß? Keine Ahnung, Transformers III in “Botox Revenge” oder so. Die ehemalige Hauptdarstellerin hat die Riege der Schauspieler verlassen und wurde durch eine Papp-Barbie ersetzt, aber das ist nicht das Hauptproblem. Konfuses Durcheinander der Handlung, dämliche Dialoge, einfach nur Grütze, wenn mir nur nicht die Transformer so gut gefallen würden. Leider gibt es auch wenig zu lachen, das rettet manchmal die Situation. Hier nicht. Man kann zusammenfassen, daß meine äußerst niedrigen Erwartungen an den Film.. wie soll man es ausdrücken.. auf gar keinen Fall übertroffen wurden.
Also, hier gehen Menschen hin, die eine Entschuldigung für den Verzehr großer Mengen an Popcorn suchen und mindestens so einen Knall haben wie ich. SterneSterneSterneSterneSterne