Du hälst es nicht aus..

Die Wellen schlagen wieder hoch in letzter Zeit auf der Autobahn: Es werden keine Rettungsgassen gebildet, die Helfer kommen nicht rechtzeitig an die Unfallstelle. So wie erst letzte Woche beim Busunfall auf der A9 mit vielen Toten. Der Postillion hatte schon den hervorragenden Vorschlag gemacht, die Rettungsfahrzeuge mit entsprechenden Räumvorrichtungen auszustatten. So bizarr ist das gar nicht, kennt man auch von amerikanischen Polizeifahrzeugen.
In Video kann man gut sehen, was das Problem der Rettungsfahrzeuge ist. Aber in Ruhe betrachtet ..okay, Geduld mitbringen: Das Haupthindernis des Fahrzeugs sind gar nicht die Autofahrer, sondern die Lkw und überbreiten Fahrzeuge in der Mitte und teilweise sogar auf der linken Spur. Und das Problem lässt sich ganz einfach lösen, schlicht mit einem generellen Überholverbot. Diese kann an langen Steigungen und anderen neuralgischen Punkten vielleicht aufgehoben werden. Und wer jetzt denkt, das geht wahrscheinlich schon wegen der schieren Masse an LkW nicht: Richtig! Ein Grund mehr, den Fernverkehr endlich auf die Schiene zu bringen.

Thema: Rettungsgasse bei Nacht Diesmal bei einem Unfall auf der A8, km 43 Stuttgart Richtung München gegen 22.30 Uhr. Wir benötigten für ca. 3,5 Kilometer knapp 40 Minuten (!!) um an die Unfallstelle zu gelangen!!! (Das gezeigte Video ist stark gekürzt) Wir mussten sogar aussteigen, um Auto- bzw. LKW-Fahrer zum wegfahren zu bewegen!!! Es ist einfach nur der Wahnsinn!(Aktuell gab es gestern bei dem Busunfall auf der A9 mit 18 Toten wieder enorme Probleme mit der Rettungsgasse! Wäre dort schneller eine Gasse gebildet worden, hätten vielleicht mehr Menschen diese Tragödie überlebt…)

Posted by Auto Braune, Inh. Robert Braune on Montag, 3. Juli 2017

A guat’s Neuss?!

“Isch mach disch tot Alder!!!” – “Häääääääiiiii, lasss iihn in Ruheeee!! *kraaaissch*”
“Hör jetzt auf jetzt!!!” “Lass ihhn!!” (weiter hoher Mädel – *kraaisch*) “Isch mach disch tot!!!!”

Neujahrsmorgen, 4:48, Kronengasse, Schorndorf. Ich wache auf. Wegen einer fiesen Erkältung war ich bei keiner Silvesterparty, sondern früh im Bett. Jetzt bin ich wach und schaue aus dem Fenster. Die Protagonisten des jugendlichen Getümmels sind in Sichtweite. Ein sehr mutiger und beherzter Teilnehmer hält die Kontrahenten auf Abstand, die alle in feinen Kleidern wahrscheinlich von einer umliegenden Party stammen. Ich beobachte die Situation ein paar Minuten – irgendwie dauert es, bis man aus dem Tiefschlaf hochkommt. Nach ein paar Minuten kann ich mir das Ganze halbwegs zusammenreimen: Ein Kollege (Codename “Alder-1”) ist äußerst betrunken und hat vermutlich eine ebenfalls anwesende (auch nicht besonders nüchterne) Dame angesprochen. Dagegen hatten 2 weitere Kollegen (“Alder-2” und “Alder-3”) was und forderten Alder-1 auf die Straße hinaus. Im Polizeibericht würde jetzt als Personenbeschreibung “südländischer Typ” stehen. Oder es war andersherum und die beiden wollten was von der Freundin von Alder-1. Spielt auch keine Rolle, Dame kreischt, Alder-1 ist viel zu breit um seine Situation korrekt einzuschätzen und provoziert lautstart Alder-2 und -3. Diese sind von stämmiger Natur und versuchen näher heranzukommen und werden nur von unserem de-eskalierenden Helden gebremst. An dieser Stelle ist es wahrscheinlich gut, daß -2 und -3 vermutlich gar keinen Alkohol trinken dürfen. Während der ganzen Zeit(!) läuft in hoher Lautstärke der eingangs beschriebene Soundtrack. OK, Gewalt ist eine Sache, aber bisher ist es vor allem akustische Gewalt gegen die Anwohner. Holla, jetzt bekommt das kreischende Mädel von Alder-2 eine geklatscht. Aber richtig. War wohl nicht seine Freundin. Das Ganze geht nur um “du hast meine Ehre beleidigt” und offensichtlich kann hier keiner mehr in irgendeiner Richtung nachgeben. Interessantes Aufeinandertreffen von Kulturkreisen. Anders kann es nicht sein, denn sonst würde ich wahrscheinlich nichts verstehen.
OK, bevor das jetzt noch fester abgeht versuche ich doch mal eine Streife beizubekommen. Nach 5 Minuten in der Warteschleife komme ich dann auch dran und eine sehr freundliche Dame erklärt mir, daß heute morgen “die Hölle los sei” und keine Streife verfügbar wäre. Ob ich denn die Situation weiter im Blick behalten könne und ggf. nochmal anfrufen. Gut, mach ich doch, bin doch ein alter Deputy. Zurück auf meinem Ausguck bekomme ich allerdings nur noch mit, wie der ganze Haufen in Richtung Marktplatz davonrennt. Von dort ist die Akustik aber immer noch sehr gut, bis dann nach ein paar Minuten mehr oder weniger Ruhe einkehrt. Falls jetzt einer denkt, warum geht der nicht mit einem Eimer voll Zivilcourage und 38° Fieber runter und jagt die Burschen auseinander: Ich würde das auch mit voller Batterieladung nie machen. Nie*im*Leben! Viel zu riskant! Wird Zeit dass unser Hinterhaus wieder Mieter bekommt, damit dieser einsame Hinterhofcharme endlich verloren geht, der uns schon einige solcher Szenen beschert hat (die im übrigen nicht immer so halbwegs harmlos ausgegangen sind).

In diesem Sinne kann es also dieses Jahr nur aufwärts gehen! ;-) Prost!

PS. Im Polizeibericht von heute (2.1.) ist von einer eher “ruhigen” Silvesternacht ohne besondere Vorkommnisse die Rede. Ich kann an dieser Stelle nur hoffen und euch allen die Daumen drücken, daß wir sie nie wirklich brauchen! ^^

Importversuch

Ich habe ein bisschen mit mir gerungen. Soll ich dazu etwas schreiben. Ok, ich tu’s. Diesmal geht es um unsere Freunde vom Zoll, in der Reihe, “wenn der Schimmel lauter wiehert” (Folge 284).
Ausgangspunkt war ein Besuch bei Freunden im Oktober. In der wunderschön dekorierten Wohnung drehte sich ein LED Effektlicht. Eine ganz ulkige Idee: Im Gehäuse eine 220V Glühbirne ein kleiner Motor und ein paar bunte LED’s, die dann über ein Plastikprisma einen schrecklich-schönen Effekt an die Wand werfen. Kein Dauerzustand das ist klar, aber wenn’s mal etwas schräger sein soll genau das Richtige. Ich also hin zu Eachbuyer und munter eine Bestellung abgesetzt. Leider führt der Produktlink inzwischen ins Leere. Damit sich das Ganze auch lohnt, gleich noch Ersatzlichter für’s Auto mitbestellt. Vorteil sind die stets guten Preise und der kostenlose(!) Versand. Jetzt muss man wissen, daß das ganze aus China versendet wird. Das ist normalerweise kein Problem, nur werden bei größeren Gebinden oder Wertemengen Zollgebühren fällig, die man dann bei der Abholung am Amt entrichten muss. Soweit, so unerwartet. Das passiert auch nicht bei jeder Sendung, sondern eher selten. Es war mein erstes Mal. Ich also hin zum Zoll mit der Paypal-Rechnung und etwas Kleingeld, Warenwert lag bei knapp über 20 €.
Angekommen (nicht bei mir, sondern beim Zoll) war übrigens nur das Effektlicht, auf den Rest warte ich bis heute. Das durfte ich dann aufpacken, Frau S. beäugte die Ware um dann zu erklären, daß das “erst geprüft werden muss”. Meinen Einwand, daß das ein CE-Zeichen auf der Packung steht ignorierte sie. “Sie bekommen jetzt einen Brief”. In Zeitlupe schlurfte sie zu ihrem PC und verbrachte erstaunlich viel Zeit damit, mir schriftlich mitzugeben, daß die Ware geprüft werden müsse und von mir nicht mitgenommen werden kann. OK, man muss Verständnis haben für die Behörde, sie hat wirklich keinen leichte Aufgabe, jetzt auch noch mit der KfZ Steuer. Aber wie es da ablief, ich dachte, wo ist die versteckte Kamera. Knapp 2 Wochen später bekam ich wieder Post von der Behörde, in der mir erklärt wurde, daß das Teil ein sog. nichtkonformes Erzeugnis gemäß Verordnung (EG) NR. 765/2008 sei. Ich könne es also nicht einführen. Jetzt kann ich also die Annahme verweigern und alles wird (gottlob kostenfrei) zurückgeschickt oder es kann artgerecht vernichtet werden unter “zollamtlicher Überwachung”, die mich allerdings mindestens 22,00 € kostet. Wie würdet ihr entscheiden? Bitte dabei berücksichtigen, daß der Warenwert vielleicht 1,50€ beträgt und ich dafür knapp 6€ bezahlt habe. Dabei fällt mir wieder ein, wo ist eigentlich der Rest? Angeheftet an den Bescheid war die Kontrollmitteilung der Behörde. Darin erkennt man handschriftlich die Zweifel des Prüfers an der Konformität, die er an formalen Mängeln festmacht (Symbolik CE Zeichen, Warnhinweise nicht deutsch, etc.). Chinesen aufgepasst! Was für ein Riesen-Aufriss! Ich möchte mal behaupten, daß der gesamte Vorgang den Steuerzahler bis jetzt sicherlich 200 € gekostet hat. Und wir reden jetzt nicht von einer Palette Elektronik, sondern von einem einzelnen Objekt. Das dummerweise eine 220V Fassung hat. Falls EachBuyer noch auf meine Rückfrage reagiert, werde ich hier berichten. Bis dahin bestelle ich lieber wieder bei DX oder eben nicht direkt vor Weihnachten!

Spielkram :)

Heute habe ich meinen Kindern ein paar Legosteine geklaut und ein Gehäuse für den Raspberry gebaut. Dabei war mir vor allem der “Kameraturm” wichtig. Die mit einem fieseligen Flachbandkabel verbundene Kamera musste passend fixiert werden, und das geht auf Dauer nicht mit der dritten Hand :)

Die Servicetechniker sind gerade bei der Endabnahme.

Damit habe ich dann heute nachmittag noch ein kurzes Video gemacht. Mein Plan ist noch eine Fernbedienung (über GPIO mit Schaltern) zu realisieren, damit das Netzwerkkabel und/oder WLAN überflüssig werden und das Ganze portabel wird. Das wird auch für die Fernsteuerung der SLR helfen.. ^^

Privatsphäre, Folge III

Und wieder tauchen peinliche Bilder im Netz auf. Die Ursache: Zugriff Unbefugter auf Bilder “in der Cloud”. Dahinter steckt die seit einiger Zeit weiträumig angebotene Idee, Bilder auf allen Geräten mit demselben Account zugänglich zu machen. Das funktioniert nur wenn sie zentral synchronisiert werden, über das (überraschend gratis) angebotene Anwenderkonto. Ich habe nichts dagegen wenn einer Nacktfotos macht, aber wer dann so dusslig ist und diese hochlädt, tja, dann kann man auch nicht mehr helfen. Der entscheidende Punkt dabei ist das Vertrauen. Ich meine, Vertrauen muss man schon haben, wenn man Wildfremden sehr private Dinge anvertraut, oder? Cloud-Speicher kann nur über Vertrauen funktionieren und diese Aktionen beweisen mehr als plastisch, wie wenig dies verdient ist. Dabei reden wir noch nicht einmal von der direkten Auswertung der Bilder durch den Anbieter. Was hindert z.B. jemand wie Dropbox, Apple, Strato oder Google daran, die in der Cloud hinterlegten Bilder durch eine Gesichtserkennungssoftware auszuwerten? Zusammen mit dem Aufnahmedatum (und dem in den Exif-Daten auch häufig hinterlegten Aufnahmeort) erhält man ein fantastisches Profil. Umsonst. Wer, wann, mit wem nackt war. Oder angezogen im Cafe saß. Wer mit wem Beziehungen unterhält, geschäftlicher oder privater Art. Bisher werden diese Erkenntnisse nur an die Geheimdienste und wahrscheinlich in gefilterter Form an die Werbeanbieter weitergeleitet. Soweit wir es wissen, zumindest. Das Erstaunen ist dann groß, wenn die Fotos dann irgendwann auch auf den öffentlichen Share-Hostern liegen. Privatsphäre ist ein Recht das viele einfach grundlos aufgeben. “Wer nichts zu verbergen hat, dem sollte das doch egal sein”, das höre ich sogar in meinem direkten Arbeitsumfeld. Immer wieder. Keiner scheint daran zu denken, daß es Situationen und Informationen geben könnte, die man dann doch ganz gern verbergen würde. Und anscheinend lieber die Privatsphäre aufgeben als die Bequemlichkeit. Unsere Zuarbeit zu der ganzen Situation macht mich vollkommen kirre, dieses permanente Füttern der Bilderhoster, Whatsapps, Facebooks und Twitters. Ich warte auf den Tag, bei dem man nur noch mit Facebook-Account zu einer Gemeinderatswahl darf. Oder nur noch bei Amazon ein Buch bekommt. Oder die Rollos immer unten lassen muss.

Schließen möchte ich mit der Vorschau auf einen vielleicht nicht allzu unrealistischen Film..

Der Weg des leichtesten Widerstands. Heute: Der Neubau.

Ein Unternehmen sucht größere Geschäftsräume – und baut schließlich auf der grünen Wiese. Darüber hat sich der hiesige kommunale Arbeitskreis “Stadtentwicklung” so aufgeregt, daß sie eine Demo inklusive Flugblatt-Aktion vor dem betreffenden Geschäft veranstaltet haben, mitten in der besten Geschäftszeit am Samstag vormittag. Damit ist garantiert, dass man (wenn auch mit 3 Tagen Verspätung) tatsächlich von unserem Lokalblatt “Schorndorfer Nachrichten” wahrgenommen wird. Und während man die etwas hilflose Stellungnahme der Stadt zu der Protestnote liest kommen die Gedanken, wieso es zu so etwas kommt. Aus Unternehmersicht leuchtet es mir ein: Verkehrstechnisch perfekt an die B29 angebunden sind natürlich ganz andere Umsätze zu erwarten als durch die Laufkundschaft in der Schorndorfer Innenstadt. Und so muß sich die Stadt auch fragen, wie sie ein expandierendes Unternehmen am besten unterstützt. Weil die Wiederverwendung bestehender Gewerbeimmobilien bzw -flächen, die es entgegen der Aussage im Artikel in Schorndorf tatsächlich gibt wesentlich komplizierter als eine simple Baufreigabe auf einem unbebauten Stück ist, sind sie da schnell fertig. Und genau das ärgert mich, diese faule Borniertheit unserer Verwaltung, ihre Arbeit zu machen. Es gibt so viele Baustellen, die endlich angegangen werden sollten – und das im Wortsinn. Das Areal um den Güterbahnhof, das Breuningergrundstück, das Gelände um den Bahnhof herum, selbst im ehemaligen Postgebäude scheinen die Entwicklungsarbeiten ins Stocken gekommen zu sein. Klar ist das schwierig – aber dafür leistet sich die Gemeinde sogar einen Baubürgermeister. Tja. Unabhängig vom Ökogedanken ist die Kernfrage sicherlich, ob es sich die Stadt leisten kann, die Kundenströme dauerhaft in die nur per Pkw erreichbaren Randzonen zu verlegen. Ich bin im Sinne der Nachhaltigkeit und der Altersentwicklung ziemlich skeptisch.

Der Brüllwitz ist allerdings in dem kleinen Kasten “Ausgleichsfläche” am Rande des Artikels versteckt: Als Ausgleichsmaßnahme für die Bebauung von 10 Ar Wiesenfläche soll eine andere, immer noch im Stadtbesitz befindliche Wiesenfläche regelmäßig gemäht werden und die dort befindlichen Obstbäume sogar geschnitten werden. Von der Stadt! Ihre eigene Wiese! Gemäht! Nein! Doch! Oooh!

Hier wird gebaut:

Freitags-Burger

Die passende Gelegenheit eine Lanze für Till zu brechen: Der Test der selbsternannten Stuttgarter Burgerexperten. Mein Kollege erkannte ihn sofort (er hätte zum KGB gehen können) wie er da mit dem Rücken zu uns am Tresen saß und genau wie wir einen Burger wegbaggerte. Meiner Meinung nach kommt Till in dem Artikel zu schlecht weg aber wenn jetzt noch mehr Volk angerannt kommt, wird es langsam zu viel für die Mittagspause ;-) Wie auch immer Till ist ein lustiger Kerl der sich total nett um seine Kunden kümmert. Hier geht keiner hungrig raus :)

Der zugegebenermaßen ziemlich übertriebene Doppelburger in der “Eulen” Variante (Spiegelei und Speck als Nachbrenner). Das hält eine Weile vor. Im Hintergrund erkennbare Burger in der regulären Größe.

Rätselhaft

Das wirkt ja wie ein Weihnachtsmärchen: Putin läßt den Chodorkowski 3 Tage vor Weihnachten nach 10 Jahren Haft frei. Bin ich der einzige, der sich jetzt fragt, was Gensch-Man dafür verkauft hat, daß der jetzt (ausgerechnet) hier frei herumläuft? Komischer Zufall auch die Meldung desselben Tages, dass die Russenmafia in ganz großem Stil am europäischen Strommarkt zockt. Mein Gutglaub-Konto ist langsam überzogen. Wer jetzt immer noch keine schlechte Laune hat, schaut mal bei Fefe rein, das dürfte dann endgültig reichen :-)

Automatengrippe

Im Sommer fahre ich mit der Bahn, denn im Sommer wird gebaut. Die Bundesstraße ist sozusagen unpassierbar, Asphaltbelag wird abgekratzt und neu vergossen. Leider ist auch die Remsbahn eingleisig, Weichen und Gleise werden erneuert. Beide Bau-Parteien beteuern, von den Bauaktivitäten der Gegenseite überhaupt keine Ahnung gehabt zu haben. Daher geht im Remstal gerade nicht viel, wenn man sich fortbewegen will. Wir bitten um Verständnis. Klar doch.
Also los mit der Bahn, die fährt zwar nicht mehr so oft, aber man muss sich normalerweise nicht so übel aufregen wie mit dem Auto. Der Automat sah aber irgendwie etwas komisch aus.. hallo Interface?

Eigentlich wollte ich eine Zehnerkarte, aber da stand nur:

Oha, das kann vermutlich länger dauern. Schnell untendurch gewetzt und den Automat auf der Gegenseite benutzt.
Einen Tag(!) später sehe ich folgendes Bild:

Es hat offensichtlich doch etwas länger gedauert :-D Aber wenn er mit Booten fertig ist, gibt es vielleicht auch wieder Fahrscheine..

2erlei Maß

Während im Gemeinderat darüber gestritten wird, ob der Bezug von Pflastersteinen aus China ethisch vertretbar ist (könnten ja Kinder am Gehämmer beteiligt sein), ist man in der Kronengasse von dieser Problematik weit entfernt. Hier kann man denken, die Gartenschau hat schon ein paar Jahre früher begonnen.

Ich frage mich, ist es ein Projekt zur Innenstadtbegrünung oder war die Mähabteilung des Bauhofs noch nicht da?

Warum das hier? Weil ich mich seit Jahren ärgere, daß trotz entsprechenden Einlassungen hier nichts passiert. Und weil es schlicht zum totlachen ist, das sich die oben abgebildete Szenerie keine 200m vom Rathaus befindet, das eben mit dem Einsatz von Millionen komplett saniert wurde. Ich weiß, das bringt natürlich auch nichts, aber es ist einfach schön zu sehen, wie sich die Natur von den Menschen aufgegebene Bereiche zurückerobert.