Submersible

Wisst ihr, was ein submersible ist? Das kann man sich vorstellen als eine Art Hybrid zwischen U-Boot und einem schnellen Sportboot. Vor einer Weile gab es ein spannendes Video, das die Kaperung eines submersible durch die US Coast Guard zeigt.

Es wird vermutet, dass inzwischen ein Großteil des Kokain durch die Kartelle mit diesen Fahrzeugen transportiert wird.
Das klang irgendwie interessant und eine kurze Recherche ergibt Stoff für eine neue Staffel Narcos: Im Dschungel zwischen Kolumbien und Ecuador werden diese Fahrzeuge aus mühsam dorthin geschafften Materialien konstruiert. Die Kosten von geschätzten 2-3 Mio. Dollar pro Stück sind allerdings verglichen mit dem Ertrag nach Einsatz lächerlich: Der Gewinn beträgt das rund 200-fache des monetären Einsatzes bei einem geschätzten Fracht-Volumen von 8-10 Tonnen.
Und der Einsatz ist keineswegs ein Himmelfahrtskommando: Man schätzt, dass nur ein mikoskopischer Bruchteil der Fahrzeuge überhaupt entdeckt und aufgebracht wird. Auch lernen die Bootsbauer dazu und entwickeln immer größere und seetüchtigere Fahrzeuge. Inzwischen sollen sie sogar dazu übergegangen sein richtige U-Boote zu bauen, die dann für die Coast Guard überhaupt nicht mehr auffindbar sind. Das extrem kleine Radar-Profil ist dann nicht mehr vorhanden. Erwischt wurde ein solches noch nie. Man weiß nur dass es sie gibt weil man im Bau befindliche Boote gefunden hat.
Diese Geschichte zeigt wieder einmal, dass der Erfindungsgeist des Menschen im Angesicht des guten alten Kapitalismus schier unerschöpflich ist.

Hahnweide 2019

Es gibt für mich wenig richtig interessante Veranstaltungen. Aber bei dieser hier würde ich meinen Job kündigen um dabei zu sein. Ach halt, ich habe ja schon gekündigt.. ;-)
Wegen anderen Verpflichtungen konnte ich in diesem Jahr erst am Sonntag dabei sein. Kurz nach 10 war ich am Platz und es ging gleich richtig zur Sache mit der Sea Fury im Display. Mit weit über 2000 PS eines der stärksten Prop-Jagdflugzeuge aller Zeiten… da gab es gleich was auf die Ohren.
Sea Fury

Sehr schön auch die WK-1 Warbirds… da war die Fliegerei nicht viel mehr als ein paar Bretter, Stoff und gute Ideen. Und wenn man langsamer fliegen muss um in der Formation zu bleiben.. tja.. da muss man eben kurz die Zündung ausmachen. Gashebel? Neumodischer Quatsch.

Ein paar Yak’s in Formation mit reichlich Nebel

Und ein besonderes Highlight für mich.. die P-47 zusammen mit der spanischen Version der Me-109 (zurücklackiert Richtung Luftwaffe)

Double Action gleich danach.. die PZL-106 verteilt Wasserwolken statt Pflanzenschutzmittel und die OV-10 Bronco fliegt ein grandioses Display – das Teil hatte ich vorher noch nie live gesehen. Absolut erstaunliche Flugeigenschaften und mit ein paar hundert Meter Piste zufrieden..

Dann kam leider der Unfall mit der Kollision im Startfenster – das war ein großes Pech und das Ende der Veranstaltung. Die Abflüge fanden danach noch statt und auch ein paar schöne Überflüge, nur leider keine Displays und Kunstflüge mehr und (großes Pech) auch keine Me-262 aus Manching. Gottseidank ist den Leuten in den Flugzeugen nicht viel passiert.

Die meisten haben sich aber nicht abhalten lassen und ein Großteil der Massen ist geblieben. Die bisher am besten besuchte Veranstaltung dieser Reihe in meiner Erinnerung.

Es war mordsmäßig heiß und alle haben Sonnenbrände bekommen. Die letzten Zuckungen des Sommers sozusagen..

Wunderschöne Flightline..

und polierte Exoten

Auch in diesem Jahr trotz des Unfalls ein Knaller und ich hoffe sehr, dass es in 2021 oder 2022 eine Wiederauflage gibt.

Edit: Der SWR war auch da, hier ist der Link zum Beitrag in der Mediathek. Sehr lustig, mit dem Typ und seiner Frau, der bei 01:50 interviewt wird haben wir uns am Sonntag auch eine ganze Weile unterhalten. :-)

Nicht ganz dicht…

Ich finde es immer wieder hochinteressant, wie man einen Riesen-Respekt hat vor Dingen, von denen man keine Ahnung hat. Sieht man dann einmal, wie es gemacht wird oder tut es selbst ist das Gefühl sofort verschwunden. Der Respekt ist noch da, klar, aber man kann die Lage einigermaßen einschätzen. So ein Erlebnis hatte ich heute, als ein befreundeter Zimmermann bei uns zu Besuch war und auf unserer großen Dachfläche 4 kleine undichte Stellen repariert hat. Da denkste Mensch, man braucht ein Gerüst oder mindestens einen Steiger aber nein, defür nicht. Alles was nötig ist: Ein Hammer, ein paar Schrauben, eine Tauchsäge am besten als Aufsatz auf so ein Akku-Gerät und ordentlich Kraft in den Fingern. Und dann geht das schön von innen. Natürlich nur, wenn der Dachboden nicht ausgebaut ist und 20cm Isolationsmaterial dazwischen.

Dann drückt man mittig gegen den Startziegel, nicht zuviel, gerade so, dass er nach oben rausgezogen werden kann. Dann der daneben, dann der darunter. Je mehr weg sind, desto einfacher geht es. Dann sägt man die Dachlatten einfach in der Mitte zwischen zwei Trägern auf und zwar so, dass man die Dinger nachher wieder mit ein paar Schrauben fixieren kann. Also recht weit außen. Bei uns reicht es, wenn zwei Latten weg sind, um eine Öffnung zu schaffen durch die man “Aussteigen” kann, bzw. die ausreicht, um den Schaden überhaupt begutachten zu können. In zwei Fällen hat eine Reinigung der Blechrinnen gereicht, einmal einen Ziegel getauscht und einmal haben wir die Ursache nicht wirklich finden können. Aber was irre ist: Wie schnell das geht, wenn man weiß was man tut. Eine absolut sichere Hand im Umgang mit den Ziegeln ist natürlich notwendig. Wir sind ja in der Fußgängerzone. Zur Beruhigung ist noch der Schneefänger unten dran, aber bei meiner Nachbarin hat der auch nichts mehr geholfen. Das ist ein Ziegel (allerdings ohne Außeneinwirkung) direkt auf dem Pflaster eingeschlagen. Also, nicht wackeln und vor allem die Neigung nicht zu stark machen. Der wirklich kritische Moment kommt dann, wenn man den letzten wieder einsetzt. Da kann man nämlich nicht mehr von außen drumgreifen und muss hoffen, dass es nicht zu sehr spannt, bzw. mit ganz leichten Hammerschlägen das Ganze zurechtrütteln. Hier ist die erfahrene Hand des Künstlers gefragt.
Es war ein hochinteressanter Vormittag.

Mast und Schotbruch

Quelle: Havariekommando

Wenn es einem mal nicht so toll geht hilft es immer, Berichte über Situationen zu lesen, die noch schlimmer sind… ;-)
Ich verfolge berufsbedingt nebenher die aktuellen Meldungen aus der Seeschifffahrt. Und ich kann euch sagen, die sind mal überhaupt nicht gut ins Neue Jahr gestartet. Kostprobe?

  • An Silvester meldet die Sincerity Ace, ein Car Carrier mit ca. 6.000 Fahrzeugen an Bord unterwegs von Japan nach Honolulu ein “significant”es Feuer. Nach Stunden kann es nicht unter Kontrolle gebracht werden, das Schiff wird evakuiert. 4 Vermisste, 17 Crewmitglieder werden von anderen Frachtern aufgenommen. Das Schiff treibt seither verlassen durch den Pazifik.
  • Am 1. Januar verliert die MSC Zoe in der südlichen Nordsee in schwerer See über 270(!) Container, darunter einige mit Gefahrgut. Die meisten wurden inzwischen in 20m Tiefe auf dem Meeresboden geortet. Treibende Container sind eine extrem hohe Gefahr für die Schifffahrt.
  • Am 3. Januar begann ein Containerbrand auf der Yantian Express im Nordatlantik. Nach 3 Tagen ist das Feuer immer noch nicht unter Kontrolle. Das Schiff wurde evakuiert und treibt seither brennend dahin.
  • Am 7. Januar sinkt der Kohlenfrachter Volgo Balt 214 in schwerer See vor der türkischen Küste. 2 Tote.
  • Heute am 8. Januar geriet der Tanker Aulac Fortune in Hong Kong in Brand. Mehrere Explosionen an Bord. 1 Toter, 2 Vermisste.
  • [Update] Am 14. Januar fährt vor Indonesien ein Tanker mitten in den vor Anker liegenden Kabelleger Star Centurion rein, der kurze Zeit später kentert. Keine Personenschäden.

Und ihr dachtet, ihr hättet einen schlechten Tag!

Quelle: Havariekommando

[Edit: 2.Feb.]: diese etwas ungewöhnliche Häufung blieb anscheinend nicht ganz unentdeckt..
Und es geht weiter. Beim Ausparken in Olbia (waren wir auch schon) streifen sich zwei Fähren. Starker Seitenwind und wahrscheinlich wäre ein zweiter Schlepper nicht verkehrt gewesen.

Halte du, ich hab’s sicher

Am Wochenende beim Ausbau des Vans meiner Freunde Andreas und Linda geholfen. Ich bin immer wieder erstaunt, welche Arbeit sich die Leute machen ;-). Aber gut, man tauscht Zeit gegen Geld. Und das Ergebnis ist dann mit allen Stärken und Schwächen wohlbekannt und genau so wie man es will. Kompromiss(loser). Sehr schön finde ich so ein Projekt gemeinschaftlich zu bearbeiten. Mir selbst fällt es immer sehr schwer, mich über die erste Hürde hinweg zu motivieren. Dann lasse ich gerne mal alles (für später) liegen. Es ist klar, dass ich dann selten den Schwung habe, das Ganze wieder fortzuführen. Man beginnt ja dann an der Hürde. Aber so mit mehreren.. dann hat der andere vielleicht eine Idee oder schiebt das Ganze wenigstens von der Motivation her weiter. (hier, iss noch eine Schokokugel..) Und wegen irgendetwas die Arbeit einzustellen, das geht dann mal gar nicht.

Die Kiste selbst ist absolut riesig, aber die beiden meinen es ernst. Und der Hund ist nun auch dabei und muss irgendwo untergebracht werden. Mir selbst wäre der Formfaktor zu groß, da das Teil praktisch keine regulären Kfz-Parkplätze nutzen kann. Und mit 2,80m Höhe bleibt der Zugang zu Tiefgaragen ein Traum. Innen bekommt man dafür einen brauchbaren Aufenthaltsbereich und genügend Stauraum. Zwei Dachfenster und ein Lüfter sind bereits eingebaut und auch die Seitenwände erhalten noch Fenster. Sindse drin, könnense rausschauen. ;-)

Ich bin jedenfalls auf das Endergebnis sehr gespannt und natürlich auch auf den ersten Besuch… :)

Dieser Boden, “glatt wie’n Popo-Arsch“, gell? ;-)

Ocean Cleanup

Aus der Reihe wundersame Dinge im Pazifik kommt hier gleich noch eine bemerkenswerte Meldung. Es geht um das passive “Ocean Cleanup System”, das allein durch physikalische Effekte in der Lage ist, im Meer treibende Plastikpartikel einzusammeln. Ab und zu muss ein Schiff vorbeikommen, den gesammelten Müll aufnehmen und woanders verklappen artgerecht recyceln. Wie das System funktioniert sieht man sehr gut im Video:

Cui bono? ist natürlich die Frage, wenn Maersk mit an Bord ist aber man kann doch auch mal optimistisch sein. Irgendwie muss man damit doch mal anfangen. Noch besser wäre es natürlich, wenn der ganze Scheiß nicht erst im Meer landet, aber das Problem ist natürlich wesentlich komplexer. Wenn genügend dieser Systeme im Einsatz sind, soll der große Plastikwirbel innerhalb von 5 Jahren halb abgearbeitet sein. Immerhin!

Du hälst es nicht aus..

Die Wellen schlagen wieder hoch in letzter Zeit auf der Autobahn: Es werden keine Rettungsgassen gebildet, die Helfer kommen nicht rechtzeitig an die Unfallstelle. So wie erst letzte Woche beim Busunfall auf der A9 mit vielen Toten. Der Postillion hatte schon den hervorragenden Vorschlag gemacht, die Rettungsfahrzeuge mit entsprechenden Räumvorrichtungen auszustatten. So bizarr ist das gar nicht, kennt man auch von amerikanischen Polizeifahrzeugen.
In Video kann man gut sehen, was das Problem der Rettungsfahrzeuge ist. Aber in Ruhe betrachtet ..okay, Geduld mitbringen: Das Haupthindernis des Fahrzeugs sind gar nicht die Autofahrer, sondern die Lkw und überbreiten Fahrzeuge in der Mitte und teilweise sogar auf der linken Spur. Und das Problem lässt sich ganz einfach lösen, schlicht mit einem generellen Überholverbot. Diese kann an langen Steigungen und anderen neuralgischen Punkten vielleicht aufgehoben werden. Und wer jetzt denkt, das geht wahrscheinlich schon wegen der schieren Masse an LkW nicht: Richtig! Ein Grund mehr, den Fernverkehr endlich auf die Schiene zu bringen.

Thema: Rettungsgasse bei Nacht Diesmal bei einem Unfall auf der A8, km 43 Stuttgart Richtung München gegen 22.30 Uhr. Wir benötigten für ca. 3,5 Kilometer knapp 40 Minuten (!!) um an die Unfallstelle zu gelangen!!! (Das gezeigte Video ist stark gekürzt) Wir mussten sogar aussteigen, um Auto- bzw. LKW-Fahrer zum wegfahren zu bewegen!!! Es ist einfach nur der Wahnsinn!(Aktuell gab es gestern bei dem Busunfall auf der A9 mit 18 Toten wieder enorme Probleme mit der Rettungsgasse! Wäre dort schneller eine Gasse gebildet worden, hätten vielleicht mehr Menschen diese Tragödie überlebt…)

Posted by Auto Braune, Inh. Robert Braune on Montag, 3. Juli 2017

Energie

Gibt’s hier praktisch nie, ein Blog-Eintrag zu einem einzelnen Link. Diesmal mache ich eine Ausnahme, einfach weil es so informativ ist:
Stromproduktion in Deutschland (Beispiel Monat Mai), getrackt vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE. Für mich ein besonderer Realitäts-Check. Bei allen Schwankungen hat dieser Graph für mich folgende Überraschungen:

  • Öl spielt bei der Stromproduktion praktisch keine Rolle
  • Der Anteil an Solarenergie ist extrem hoch (natürlich nur bei Sonneneinstrahlung), hätte ich wesentlich geringer eingeschätzt
  • Der Anteil an fossilen Energieträgern (Braun/Steinkohle, Gas) ist noch viel zu hoch
  • Deutschland importiert wesentlich weniger Strom als ich gedacht hätte

(auch mal auf “prozentual” umstellen). Was meint ihr?

Kugelbeleuchtung II

Nachtrag: Weil ich so gerne selbstgebastelte Geschenke bekomme, mache ich zuweilen selbst gern welche. Dieses Weihnachten habe ich für meine Kinder Lampen für ihre Zimmer gebaut. Nachdem ich schon beim letzten Mal herausgefunden habe, dass Kalebassen in unserer Speisekammer / Heizungswinkel wunderbar austrocknen, hatte ich vor einem Jahr gleich zwei hineingehängt. Es hat wieder recht gut geklappt, nur bei einer ist leichter Schimmel aufgetreten, der dann allerdings auch wegtrocknet und abgeschliffen werden werden kann. Die betroffene Stelle habe ich später weggebohrt und als Kabeleintritt verwendet. Wie gehabt verschwindet das Innere der Früchte einfach und verwandelt sich in ziemlich bittere, staubige Flusen. Die sollte man nach Möglichkeit nicht einatmen. Diesmal mit unterschiedlichen großen Bohrlöchern, es sieht dann etwas netter aus. Die Kür wäre natürlich die Verwendung von Theaterfolie, um die Lichtaustritte auch farblich hervorzuheben. Dafür ist mir aber noch kein gutes Verfahren zur Befestigung eingefallen. Es ist wie bei einem Flaschenschiff, im Inneren kann man nur sehr schlecht hantieren, es sei denn, man halbiert das Teil und verpasst ihm hinterher eine Art “Bauchbinde”. Könnte eine Idee sein für den nächsten Versuch ;-).


Bohrloch für die Lampe (E14 2W LED, sehr kleine Birne)


Ein paar Schaschlik-Spieße als “Stelzen”


So steht sie auf ihren Füßen


Licht an!

Wenn man den Kürbis unbehandelt lässt, empfiehlt sich m.E. die Verwendung von “natürlichen” Materialien. Den Eintritt habe ich z.B. einfach mit Paketschnur umwickelt, um die häßliche Fassung zu verstecken. Es ist damit außerdem sehr preiswert, mit Kürbis, Lampe, Fassung und Zuleitung hat man Materialkosten von nicht mehr als 20 Euro. Eine Idee, die ich vielleicht das nächste Mal umsetze wäre den Kürbis mit einer Hochglanzlackierung zu versehen. Das könnte recht spannend wirken, weil sich der Zustand im Hellen / im Dunkeln mit Beleuchtung noch stärker unterscheidet.

Raspberry basteln

Bei dem netten Projekt mit dem Totmannschalter habe ich festgestellt, was für eine nette Plattform der Raspberry Pi ist. Er ist sehr preiswert, nicht zu schnell (wichtig in meinem Alter haha) und man kann seine verrosteten Linux Shell Fähigkeiten wieder hervorholen. Wirklich angenehm. Für 3 Euro kann man sich z.B. einen digitalen Temperaturfühler bei Ebay bestellen (der angeblich auf 3 Nachkommastellen genau ist.. naja, so ganz glaube ich es nicht). Das war ein Teil meines Wochenendes.
Gleichzeitig habe ich mir noch das Kameramodul besorgt. Das kostet keine 20 Euro und kann über ein filigranes Flachbandkabel mit dem Raspberry verbunden werden. Sowas wie der Traum einer preiswerten Überwachungsanlage oder der Alptraum der Nachbarin, je nach Standpunkt. Standbilder macht das winzige Ding mit 5 Megapixeln, Videos schafft er sogar in Full-HD. Dabei ist natürlich die SD Karte des Pi’s bzw. das Netzwerk der limitierende Faktor, so dass andauernde HD Aufnahmen meinem Gefühl nach nicht möglich sind. Aber man kann ganz nett Zeitraffer machen, mit einem kleinen Script alle 10 Sekunden (länger oder kürzer, je nach Dafürhalten) ein Bild aufnehmen und das ganze dann direkt auf dem Pi mit mencoder zu einem .mp4 verarbeiten. Geht ganz gut. Meinen ersten Versuch kann man hier sehen, 720 Bilder über 2 Stunden, an einem Sonntag abend im September wird es in der Innenstadt langsam dunkel: