Westweg Etappe 11: Kandern – Basel

Der einvernehmliche Tenor scheint zu sein, dass diese letzte Etappe eigentlich unnötig ist und mit dem Weg nichts zu tun hat – außer dass am Ende ein “großes” Ziel erreicht wird. Damit kann dann jeder verstehen, wo man lang gelaufen ist. Besser als “Ähm, wir sind von Dobel nach Kandern gelaufen.” “Hä?! Wo soll das sein?”. “Pforzheim-Basel” klingt dann einfach besser. Das ist zwar kein “München – Venedig”, aber immerhin ;-)
Ich sehe es positiv, mal schauen, was der Weg bietet. Frühstück ab 7, praktisch, wenn man nicht lang schläft. Ich treffe weitere Westwegler im Frühstücksraum, einer reist sogar direkt von dort ab. Irgendwann stehe ich, angenehm gefüllt, auf der Straße, es ist bedeckt, aber regnet nicht mehr. Im Ort finde ich die Markierung schnell wieder, praktisch an jedem Haus klebt eine rote Raute. Doch an der entscheidenden Stelle sind sie auf einmal weg. Wie jetzt. Praktisch, dass ich den alten Wanderführer noch in der Tasche habe. Damit finde ich einen kleinen Durchlass zwischen zwei Häusern, überquere Bahngleise und lande auf einem sehr schmalen Wanderpfad. Nach kurzer Zeit erreicht man die “Wolfsschlucht”, Felsformationen mit Grillmöglichkeit. Da man vor kurzem noch auf einem hohen Berg stand, kommt es mir irgendwie etwas klein-pupsig vor. Aber hey, der Weg ist abwechslungsreich. Durch die viel dichtere Besiedlung muss man natürlich auf dieser Etappe viele Ortschaften durchqueren. Das ist anfänglich bei den kleinen Bauerndörfern auch noch sehr nett, wenn man nicht gerade von Wachhunden zu Tode erschreckt wird. Es geht also der Kander entlang durch Hammerstein, Egisholz und Wollbach. Dann taucht der Weg in den Wald und kommt überhalb Lörrach an der Burg Rötteln wieder heraus. Dort spaziere ich dann mitten durch eine Hochzeitsgesellschaft. Dann muss man unter der Autobahn durch und einen Vorort durchqueren, bis man auf der anderen Seite wieder einen Höhenrücken erreicht, auf dem man dann die Tüllinger Höhe erreicht. Das ist ein interessanter Aussichtspunkt, links unten liegt Lörrach, rechts Weil am Rhein und Basel direkt vor einem. Häusermeer!
Beim Abstieg durch die Weinberge ist man auf einmal in der Schweiz. Unten geht’s über eine kleine Brücke und man befindet sich auf der Zielgeraden, die kilometerlange Promenade entlang des künstlich begradigten Flüsschens “Wiese”. Irgendwann biegt man links ab, durch einen ziemlich verlassenen Tiergarten in Richtung Badischem Bahnhof. Das letzte Stück Asphalt nervt etwas, aber ein brauchbarer Verkehrs-Endpunkt ist erreicht. Ich bin nach 6,5 Stunden angekommen.
Die Etappe ist an sich gar nicht schlecht, das Wetter war prima und schöne Ausblicke gibt es auch. Es passt eben nicht so gut zum Rest der Strecke ;-) Zum Einkehren unterwegs ist mir nur die Burg Rötteln mit einem netten Biergarten aufgefallen, die war aber durch die Gesellschaft blockiert.

Westweg Etappe 10: Belchen – Kandern

31.8.18
Die Faulheit hat schon am Vorabend zugeschlagen. Ich verschlafe. Am nächsten Morgen unterhalte ich mich lange mit einem netten Menschen beim Frühstück. Pünktlich zum Betriebsbeginn der Bällchenbahn erreiche ich die Talstation und fahre hinauf. Ich geb’s zu. Ne wirklich, ich *bin* schon einmal den Weg gegangen, jetzt kann man ja auch mal fahren :-)
Die doch relativ ernsten Geschichten meiner Frühstücks-Begegnung gehen mir im Kopf herum, als ich Richtung Süden durch das Naturschutzgebiet vom Belchen absteige. Es ist ziemlich erstaunlich, welche sehr direkten und offenen Gespräche Menschen mit einem führen, wenn sie wissen, dass es eine einmalige Begegnung ist. Das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor des Allein-Wanderns. Heute war für den ganzen Tag mäßiger bis starker Regen angesagt, deshalb bin ich froh, dass es relativ lange trocken bleibt.
Kurz vor dem Haldenhof geht es dann aber los, und ich verkrieche mich unter meinen Poncho. Das funktioniert relativ gut, auch wenn er sich als nicht ganz 100% dicht herausstellt. Der ist doch nicht ganz dicht!! Stimmt :) Ich muss das Ding noch einmal großzügig imprägnieren. Aber die Idee ist richtig: Hände frei und relativ luftig untenrum, so dass man nicht so leicht ins Schwitzen gerät. Hinter dem Haldenhof hakt es einmal kurz mit der Orientierung, es ist so verhangen und ich habe 1000 Wassertropfen im Gesicht. Dann wieder glücklich eine Kuhweide passiert. Normalerweise sind die Weidezäune auf der Seite des Weges, wo auch das Vieh steht. Aber wenn das Vieh auf beiden Seiten steht, machen die halt keine zwei Zäune hin. Damit muss man offenbar immer rechnen. Hinter dem Kreuzweg geht es in den Wald hinein und es beginnt ein relativ langer Waldabschnitt, den man auf ganz schmalen, weichen Waldwegen geht. Das ist auch bei Regen in Ordnung, viel mehr sehen würde man bei Sonnenschein nicht. Es gluckst und blubbert und an manchen Stellen hat sich der Weg ungefragt in einen kleinen Bach verwandelt. Diese Etappe geht sich jedenfalls bis zum Blauen hervorragend, der Pfad-Anteil ist noch höher als gestern. Der Anstieg zum Blauen ist relativ kurz und man erreicht den Aussichtsturm nach wenigen Schritten, oben ist auch eine (übernachtungsfähige!) Gastronomie. Leider habe ich wieder Pech wie auf dem Feldberg. Die Sichtweite beträgt höchstens 20 Meter. Aber Kuchen haben sie trotzdem. Von oben geht es dann an der Sausenburg vorbei weit hinunter nach Kandern. Auf diesem Stück verlässt man den Schwarzwald. Auf einmal nur Laubbäume um einen herum, der Pfad wird wieder zur Waldautobahn aka Schotterweg und unten kommt man aus dem Wald und steht in einer Streuobstwiese. Hä? Kaum bin ich da, hört auch noch der Regen pünktlich auf. War irgendwie klar :) Das erste Haus, an dem man vorbeikommt holt einen dann auch wieder unangenehm schnell in die Zivilisation zurück. Da ist alles dabei, was mich an den aktuellen, private Bauvorhaben stört: Flachdach, Obi-Hütte, monströse graue Garage, Schießscharten und Rollrasen. Achja, eine Schotter-Draht Mauer haben sie natürlich auch. Gruselig, ich will zurück in den Wald ;-)
Ich komme am Ort gut unter und schlafe schlecht.

Westweg Etappe 9: Feldberg – Belchen (Multen)

Über ein Jahr später setze ich endlich meinen Weg fort. Ich hatte es mir einfacher und schneller vorgestellt, aber es klappte einfach nicht früher. Der Startpunkt war am Feldberg, ziemlich genau dort, wo ich letztes Jahr abbrechen musste. In der Nacht hatte es gewittert und viel Regen ist gefallen. Der hatte inzwischen aufgehört, aber der ganze Berg noch in Wolken und Nebel gehüllt. Ich gehe trotzdem früh los. Natürlich begegnet mir kein Mensch. Es sind mir an dem und den folgenden Tagen überhaupt nur sehr wenig Wanderer begegnet. Oben auf der ersten Kuppe (“Grüble”) kurze Orientierungslosigkeit, dann, klar, hier weiter. Ich durchquere einen Kuhzaun und höre schon das Gebimmel im Nebel. Kurze Zeit später stehen wir uns gegenüber: Das Schwarzwälder Milchvieh auf dem Weg, Köpfe in meine Richtung (sie haben mich nicht kommen hören), ich auf der anderen. Ich gehe 50 Meter zurück und nehme den parallel verlaufenden Wirtschaftsweg. Vor Kühen habe ich Schiss Respekt. Am nächsten Tag hatte ich nochmal eine ähnliche Begegnung, allerdings ohne Ausweichmöglichkeit. Mein Glück, dass der Jungkalb-Bulle noch so klein war, dass er vor mir davongesprungen ist.

Kurze Zeit später erreiche ich den “Gipfel”, der eigentlich gar keiner ist. Der Feldberg ist unspektakulär platt. Leider ist die Sichtweite immer noch 50m, so dass ich mich nicht aufhalte. Aber auf dem Abstieg Richtung Wilhelmer Hütte reißt auf einmal die Wolkendecke auf und im weiteren Verlauf wird es immer sonniger und weitsichtiger. Der folgende Weg über den Stübenwasen zum Notschrei ist sicherlich einer der bekanntesten Wanderwege des Schwarzwalds. Es geht sich ganz gemütlich ohne große Höhenunterschiede, oft auf gut federnden Waldwegen. Am Notschrei ist offen. Praktisch, ich brauche einen Kaffee. Dahinter geht es durch ein schönes Naturschutzgebiet zum Wiedener Eck. Das ist wieder eine nette Gastronomie-Installation an der Durchgangsstraße. Ich möchte aber nichts und fülle nur meine Wasserflasche im Brunnen nach. Es folgt eine schöne Waldpassage, die in einem tiefen Einschnitt (die “Krinne”) endet. Dort wollte ich eigentlich schon nach links Richtung Multen abbiegen, meiner Übernachtungsstation. Aber es ist noch früh und das Wetter ist schön. Da es morgen regnen soll, beschließe ich den Belchen heute noch zu besteigen. Es sind nicht wirklich viele Höhenmeter, aber in der dämpfigen Luft gibt es einen ordentlichen Schweißausbruch. Irgendwann stehe ich oben und kann in die Ferne sehen. D.h. man kann ab und zu in die Ferne sehen, denn, kurios, der Gipfel befindet sich ziemlich exakt auf der Höhe der Wolkenunterkante, so dass man immer wieder auch gar nichts sieht :)
Die Landschaft breitet sich weit unter einem aus, fantastisch. Neben der Badener Höhe der bislang schönste Punkt der Wanderung. Auch gut: Etwas unterhalb gibt es Gastronomie, wo man mit einem Radler an der sonnenbeschienenen Steinmauer sitzen kann. Extrapunkt :) Es gibt hier sogar eine Bergbahn, die Belchenbahn, die nach ihrem Aussehen eher Bällchen-Bahn heißen müsste. Aber die Batterien halten noch, ich laufe zu Fuß runter nach Multen. Das ist nicht ganz so toll zu laufen, denn der Weg verläuft auf der Skipiste und schon wieder Milchvieh… ;-)

Rundum

Kaiserwetter. Auf dem Stückle knochentrockene Erde, die Bäume ringsum saugen der Wiese die letzte Feuchtigkeit ab. Ich bin so froh, dass das kein Ziergarten ist.
(Unter anderem) ;-) mit dabei ein neues Spielzeug, die Gear 360. Ein kleine Kugel, die mit 2 Linsen in der Lage ist, 360° Panoramen aufzunehmen. Das Gesamtergebnis hat dann knapp 30MP. Die Fernsteuerung funktioniert prima via Handy, man kann auch die Bilder gleich überkopieren, oder auf der internen SHCD Karte belassen. Ein Plugin für WordPress wurde auch schnell gefunden.

Ich bin noch nicht ganz zufrieden, da diese Bilder auch ganz gut zoomfähig sind.

Da Mondn!

Mondfinsternis_I

Nachdem gestern abend (bei dem Wetter!) vermutlich niemand die Mondfinsternis verpasst hat, schreibe ich trotzdem dazu :P Nach dem Training entspannt auf der Dachterrasse das Spektakel verfolgen. Doch was ist das? Es ist diesig über dem Horizont, kein Mond zu sehen. Das war schade und ich hatte auch schon fast aufgegeben, als er dann doch noch sichtbar wurde. Ein Foto! Dabei habe ich mich rechtzeitig an den Tip meiner lieben Kollegin Annett erinnert: Der Mond muss schnell fotografiert werden! Da er selbst in Bewegung ist und es Störungen in der Atmosphäre gibt, werden Langzeitbelichtungen zwangsläufig unscharf. Meine Bilder sind mit 1/80, ISO 1600 und (auf dem Knie) aufgelegter Kamera entstanden. Nicht ganz optimal, aber mir gefallen sie.

Mondfinsternis_II

Besonders interessant war der Moment, als er dann doch relativ schnell wieder aus dem Erdschatten herauskam und die Nacht rapide heller wurde :)

Mondfinsternis_III

Kennt ihr den noch? Ein heiteres One-Trick-Pony, über das wir so gelacht haben:

Störung am Triebfahrzeug

Bahn-Bashing! Die Leute, die dort arbeiten können am wenigsten dafür. Ich bin schon länger der Ansicht, dass das Privatisierungskonzept ziemlich grundlegend gescheitert ist. Und wie immer kommt es darauf an, wen man fragt. Wer darauf angewiesen ist, lacht hysterisch und findet sich irgendwie mit der Situation ab. Aber es gibt noch Menschen unter uns, die sich daran erinnern wie es einst war! Zeiten, in denen die Bahn nicht jährlich vom Winter, Sommer oder wie in meinem aktuellen Fall, den Ferien! überrascht wurde. In der es noch Ausweichgleise gab. Wo man einem Zug nochmal Wagen “aus dem Vorrat” beistellen konnte, wenn sich hohes Passagieraufkommen abzeichnete. Einer stetig wachsenden Zahl (potentieller) Kunden steht so ein immer kleinerer Fahrzeugpark gegenüber. Kleinere Sitzabstände, dann spart man auf 600m Länge einen Wagen ein. Großartig! Das gefällt niemand, der den Kram nutzen muss. Gleisansagen kommen selbst in den ganz großen Bahnhöfen eher zufällig – manchmal wird dann auch der Zug für das Nebengleis angekündigt. Hoppla, naja egal. ICE wird bereitgestellt ohne Reservierungen, ungereinigt, 30 Minuten zu spät. Bis am Ziel sind es dann 58 Minuten geworden, im Zug so knapp 30 Grad. Da dachte man, man ist dem Schlimmsten entronnen, sind nur noch 20 Minuten Regionalbahn. Doch dort ist anscheinend der vorausgegangene Zug ausgefallen, zur Haupt-Pendlerzeit rollt dann original eine Garnitur mit.. 5 Wagen ein. Die dichtgedrängten Leute am Bahnsteig hätten 8 vollbekommen. So quetschte man sich auf zwei Ebenen und schwitzte sich gegenseitig an. Wunderbar. Mein Tag heute. Es müsste gar nicht so viel getan werden, um etwas zu verbessern. Vor allem, mehr Redundanz schaffen, damit solche Extremsituationen nicht so schnell eskalieren. Aber! Kost’ ja Geld.

An error occurred in the upload. Please try again later.

Moin!
Heute hat mich meine WordPress Installation kurz etwas in den Wahnsinn getrieben. Eigentlich wollte ich nur ein Bild hochladen, bekam in der Media Library aber immer den Fehler “An error occurred in the upload. Please try again later.” angezeigt. Das ist so eine Art Catch-All Meldung, die alle möglichen Ursachen haben kann. z.B. ist der Webspace erschöpft, oder man hat die Installation umgezogen und vergessen, die URLs in der Konfiguration zu ändern. Das war hier alles nicht der Fall. Hier die kurze Beschreibung, wie ich den Fehler gefunden und behoben habe, vielleicht hilft es auch jemand anderem:

  • In der Media-Library mit F-12 die Developer Tools öffnen (funktioniert z.B. in Chrome oder Firefox). Dort den Reiter “Netzwerkanalyse” wählen und die Seite mit F5 neu laden. Hier ist mir aufgefallen, dass einige Bilder 404 (=nicht gefunden) liefern. Es reicht, wenn es nur ein Bild ist, hier müsst ihr ggf. alle Seiten durchklicken bzw. suchen, ob irgendetwas nicht angezeigt wird.
  • Bei einem nicht-dargestellten Bild bin ich in die Detailansicht gegangen. Oben auf der rechten Seite gibt es eine Textbox, in der die “File URL” angezeigt wird. Bei einem dieser Bilder stand dort z.B. diese URL drin: “https://www.puls200.de/wp-content//mnt/web3/21/79/51055279/htdocs/wp-content/kubrickheader.jpg“. Das ist natürlich Unfug, hier ist die Erzeugung des Pfads schiefgegangen, da die Domain mit dem absoluten Dateipfad zusammengesetzt wird.
  • Jetzt wird es etwas zäh, denn diese File-Url lässt sich nicht direkt ändern. Ich habe im Webspace PHYMyAdmin aufgerufen, um die falschen Daten direkt in der Datenbank zu reparieren. Man kann sich der Sache nähern, indem man sich z.B. alle Metadaten anzeigen lässt, in denen der o.g. Pfad verwendet wird: SELECT * FROM `wp_postmeta` WHERE meta_value like '%/mnt/web3/21 /79/51055279/htdocs/wp-content/%'. Das waren bei mir immerhin 60 Einträge!
  • Bewaffnet mit dieser Information war die Reparatur nicht schwierig: UPDATE wp_postmeta SET meta_value = replace(meta_value, '/mnt/web3/21/79/51055279/htdocs/wp-content/', '')

Damit funktionierte der Upload wieder, wie man an dem wunderhübschen Banner über diesem Post erkennen kann. Allerdings werden jetzt in der Media Library manchmal nicht die verkleinerten Bilder in der Übersicht angezeigt. Ich vermute, dass diese Bilder aus einer Zeit stammen, in der eine Vorversion von WordPress verwendet wurde, die beim Upload die entsprechenden Thumbnails nicht automatisch generiert hat. Die Fehlerursache war dann vermutlich ein fehlerhaftes Update. Nachdem das geklärt ist, kann ich euch wieder mit doofen Bildern nerven ;-)

Nachtrag:

  • Um Vorschaubilder in allen (eventuell geänderten) Auflösungen korrekt darzustellen, kann man das “Regenerate Thumbnails – Plugin verwenden. Dann sieht alles wieder “ordentlich” aus.
  • Habt ihr euer Blog auf Strato gehostet und beim Upload erscheint manchmal oder immer der Fehler 503 (Service not available) kann es eventuell an der Strato “ServerSide Security” liegen. Diese kann in den Paket-Einstellungen bei Strato deaktiviert werden. Ob das jetzt so eine geile Sache ist weiß ich auch nicht, da damit auch allerlei andere Dinge wie Spam-Schutz für E-Mails deaktiviert wird.

Läuft!

Heute erreicht mich eine Kundenanfrage: SMS Service steht. Die Ursache ist schnell gefunden: Festplatte voll. Nach einer Bereinigung läuft alles wieder. Ich stelle zufrieden fest, dass die Software seit der Installation 2007 ziemlich störungsfrei durchgelaufen ist. So muss das! Solche kleinen Erfolgserlebnisse sind einfach ganz wunderbar :-)

Shower thoughts

In Reddit gibt es die Sektion “Showerthoughts“. Diese besteht aus manchmal schlauen oder sinnfälligen Sprüchen, die einem angeblich besonders häufig unter der Dusche einfallen. Irgendwie stimmt das auch. Etwas zu tun, bei dem man nichts denken muss und auch nichts anderes denken *kann*, weil Smartphones und andere Personen außer Reichweite sind (nehme ich jetzt mal an, ohne zu generalisieren), scheint die geistige Produktivität zu erhöhen. Es ist wie eine Art Meditation.
Heute morgen ist mir (natürlich unter der Dusche) eingefallen, dass genau das eigentlich sehr traurig ist. Der einzig übriggebliebene Raum, in dem wir noch kreative Gedanken bekommen. Weil es überall sonst zu laut ist?
Wie geht euch das? Könnt ihr irgendwo anders noch nachdenken, ohne dass ihr sofort abgelenkt werdet?

Mineralwasser Pt. II

Ein paar Fehler muss man einfach mal machen. Man kann oft auch gar nicht anders. Seit ein paar Jahren habe ich eine Pumpe in einem Betonbecken im Keller, die mir das Sickerwasser, das durch die umlaufende Drainage kommt heraussaugt. Letzte Woche meldet der Laden ein kalte Heizung, kurze Prüfung ergab Sicherung draußen. Wollte sich auch nicht mehr anschalten lassen. Etwas Trial & Error ergab die Ursache war die Tauchpumpe:

Heute habe ich sie mir dann angeschaut. Oh Schreck, nach Abnahme des Bodendeckels (für die Propellerreinigung) dicke Rostablagerungen!

Ich kratze ein bisschen herum und WAS IST DAS? Löcher in der Bodenplatte des Motors! (Edelstahl).

Das ist ein kapitaler Totalschaden. Absolut erstaunlich, dass sie trotzdem so lange durchgehalten hat. Aber hey, jetzt habe ich mich an die Amazon-Bewertungen gehalten und einfach den Hersteller gewechselt. In ein paar Jahren kommt dann der nächste Teil. In diesem Sinn: Augen auf beim Pumpenkauf! :P