SVN to Git (Part III)

Keine weiteren Details, nur ein kleines Addendum. Eine Info, die ich immer wieder vergesse und hier (auch für euch) aufbewahre. Hin und wieder kommt es vor, dass man ein neues Repository anlegen möchte. Ja, sogar bei mir gibt es gelegentlich neue Projekte ;-) Diese entstehen nun normalerweise nicht auf dem Server sondern auf der Arbeitsstation oder dem Laptop, den man unterwegs dabei hat. Um so ein Projekt remote zu tracken (und vor allem zu sichern) legt man ein remote repository auf dem Server an. Ich habe dazu ein Wurzelverzeichnis für alle serverseitigen Git-Repositories. Das ist praktisch, weil man diese so einer einfachen Datensicherung zuführen kann. Man kann dann folgendermaßen vorgehen:

cd /usr/local/git_root
mkdir git_newProject
git init git_newProject
cd git_newProject
git config --bool core.bare true

Nach “git init” muss man ggf noch (rekursiv) die Berechtigungen des Folders anpassen. Wenn man (wie ich) git mit ssh verwendet, sollten alle Anwender die auf das Verzeichnis zugreifen Schreibberechtigungen haben.

Jetzt kann man das lokale Repository in das eben angelegte leere Repository pushen:

git push --set-upstream origin master

Da noch keine Tracking-Informationen vorhanden sind müssen diese per upstream Option gesetzt werden. Jetzt sind beide Repositories in Sync und man kann mit dem bekannten push/pull Verfahren Änderungen übertragen.

SVN to Git (Part II)

Das SVN Repository nach Git zu überführen ist schon nicht schlecht, nur reicht das in vielen Fällen nicht ganz aus. In “klassischen” VCS Systemen sind häufig mehrere Projekte enthalten, wie auch in meinem SVN Repository. In Git empfiehlt es sich jedoch, für jedes Projekt ein eigenes Repository anzulegen. Der Hintergrund ist, dass es nicht möglich ist, Branches und Merges nur auf einem Teil des Repositories auszuführen. Wenn z.B. in einer Struktur “Projekte” Unterverzeichnisse mit den Projekten “A”, “B” und “C” existieren, kann in git nicht z.B. “C” master nach “C” v. 1.0 gebrancht werden. Durch die “leichte” Bauart der Repositories ist es aber kein Problem, für die Unterprojekte jeweils eigene Repositories anzulegen. Ein weiterer Vorteil ist, dass damit auch Abhängigkeiten offensichtlicher werden, was zu sauberem Arbeiten verleitet.

Was kann man also machen? Die Vorgehensweise ist grob die: Das von SVN im ersten Teil erzeugte “große” Repository wird zunächst noch einmal geklont. Dann werden die unerwünschten Teilprojekte herausgetrennt, so dass nur noch das relevante Projekt übrig bleibt. Dieses Repository wird dann noch einmal sauber in ein neues, endgültiges Repository geklont.
Zu meinem Beispiel soll ein Repo erzeugt werden, dass nur das Projekt “C” enthält.

Das von SVN erzeugte Repository in ein temporäres Repository klonen und in das Verzeichnis wechseln

 git clone git_svn/ git_svn.tmp/
 cd git_svm.tmp

Abtrennen der Projekte A und B

git filter-branch --prune-empty --index-filter 'git rm --cached --ignore-unmatch A/* B/*' HEAD

Der jetzt entstandene “Rest” wird zu einem neuen Repository. Das Zwischen-Repository kann danach gelöscht werden. Bitte beachten: Ab jetzt ist ein Update per git svn fetch nicht mehr möglich, da die remote Beziehung nicht mehr besteht.

cd ..
git clone git_svn.tmp/ new/path/to/C
rm -rf git_svn.tmp/

In diesem Zusammenhang möchte ich auf das neue schöne Syntax-Highlighting ab diesem Post aufmerksam machen, das durch das Plugin Syntax Highlighter Evolved erzeugt wird. Das klappte erst durch die Umstellung auf den neuen WordPress-Editor, mit dem ich bis heute nicht zurecht kam. Grund war, dass der Schalter für das Hinzufügen von Blocks immer ausgegraut war. Ärger! Die Lösung ist einfach wie idiotisch: In den User Einstellungen ” Disable the visual editor when writing ” erst deaktivieren, speichern und dann wieder anhaken und speichern. Dann funktioniert es. Das liegt vermutlich an einem etwas defekten zurückliegenden WordPress-Update.

SVN to GIT (Part I)

Late to the party, ich weiß. Aber wenigstens bin ich irgendwann doch noch angekommen. Beflügelt durch eine wirklich gute Schulung die ich bei einem Kunden genießen durfte habe ich beschlossen, mein ziemlich umfangreiches SVN Repository nach git zu migrieren. Dabei kann man gleich aufräumen und “sinnvolle” Repositories erzeugen von Dingen, die zusammengehören. Ich habe mein SVN allein verwendet und auch fast keine Branches erzeugt, so dass die Migration ziemlich leicht ist. Für jeden SVN Benutzer legt man ein Eintrag in einer Mapping-Datei an, damit die in git übliche Benutzername / Email Konstruktion zugeordnet werden kann. Beispiel:
hmueller = Hans Müller
Dann erzeugt man z.B. in einem Verzeichnis git_svn ein SVN Repo mit folgendem Kommando
git svn clone svn://lager/project --no-metadata -A author.txt git_svn/
Auf den Parameter --stdlayout habe ich verzichtet, da mein SVN Repo keine trunk/branches Struktur hat. Wenn “git svn” nicht funktioniert ist es wahrscheinlich nicht installiert. Auf einem Raspberry Pi ist das per default so. Man kann dann das Paket mit sudo apt-get install git-svn nachinstallieren.
Nicht verzagen, das dauert (auf dem Raspberry Pi) je nach Repository-Größe ewig. Das Ergebnis ist ein Git-Repo, in der die komplette Versionshistorie enthalten ist. Und das Beste: Die Verknüpfung zu SVN ist nach wir vor erhalten. Kommen noch Änderungen in SVN an, können diese mit einem
git svn fetch nachgezogen werden, ohne das man das Repository erneut klonen muss. Sehr praktisch! Jetzt gibt es die Situation, dass ggf. der HEAD Pointer irgendwo hinzeigt bzw. die Git Revisions zu den SVN Revisions gemappt werden. Das passiert immer nach einem fetch. Mit
git update-ref refs/heads/master refs/remotes/git-svn
kann man eine Aktualisierung durchführen.

Submersible

Wisst ihr, was ein submersible ist? Das kann man sich vorstellen als eine Art Hybrid zwischen U-Boot und einem schnellen Sportboot. Vor einer Weile gab es ein spannendes Video, das die Kaperung eines submersible durch die US Coast Guard zeigt.

Es wird vermutet, dass inzwischen ein Großteil des Kokain durch die Kartelle mit diesen Fahrzeugen transportiert wird.
Das klang irgendwie interessant und eine kurze Recherche ergibt Stoff für eine neue Staffel Narcos: Im Dschungel zwischen Kolumbien und Ecuador werden diese Fahrzeuge aus mühsam dorthin geschafften Materialien konstruiert. Die Kosten von geschätzten 2-3 Mio. Dollar pro Stück sind allerdings verglichen mit dem Ertrag nach Einsatz lächerlich: Der Gewinn beträgt das rund 200-fache des monetären Einsatzes bei einem geschätzten Fracht-Volumen von 8-10 Tonnen.
Und der Einsatz ist keineswegs ein Himmelfahrtskommando: Man schätzt, dass nur ein mikoskopischer Bruchteil der Fahrzeuge überhaupt entdeckt und aufgebracht wird. Auch lernen die Bootsbauer dazu und entwickeln immer größere und seetüchtigere Fahrzeuge. Inzwischen sollen sie sogar dazu übergegangen sein richtige U-Boote zu bauen, die dann für die Coast Guard überhaupt nicht mehr auffindbar sind. Das extrem kleine Radar-Profil ist dann nicht mehr vorhanden. Erwischt wurde ein solches noch nie. Man weiß nur dass es sie gibt weil man im Bau befindliche Boote gefunden hat.
Diese Geschichte zeigt wieder einmal, dass der Erfindungsgeist des Menschen im Angesicht des guten alten Kapitalismus schier unerschöpflich ist.

Schneebälle

Ich habe vor einiger Zeit einmal an einem “Lass uns ein cooles Blockchain-Projekt starten” Meeting teilgenommen. Das Ganze ist aufgrund der Inaktivität des Organisators gleich wieder im Sande verlaufen. Die Technologie dazu habe ich mir aber angeschaut, vor allem die Libraries, auf der das aktuelle Bitcoin Mining basiert. Mein Fazit damals: Komplizierte Sache. Also nicht die Technologie an sich, sondern der Aufbau eines greifbaren Geschäftsmodells auf Basis dessen. Nachdem heute die Sau wieder einmal durch das Dorf galoppierte, bin ich über einen kurzen Umweg an diesen sehr schönen Vortrag geraten, der euch in kürzester Zeit die Problematik näher bringt. Hervorragende Präsentation, schaut’s euch mal an.

Hahnweide 2019

Es gibt für mich wenig richtig interessante Veranstaltungen. Aber bei dieser hier würde ich meinen Job kündigen um dabei zu sein. Ach halt, ich habe ja schon gekündigt.. ;-)
Wegen anderen Verpflichtungen konnte ich in diesem Jahr erst am Sonntag dabei sein. Kurz nach 10 war ich am Platz und es ging gleich richtig zur Sache mit der Sea Fury im Display. Mit weit über 2000 PS eines der stärksten Prop-Jagdflugzeuge aller Zeiten… da gab es gleich was auf die Ohren.
Sea Fury

Sehr schön auch die WK-1 Warbirds… da war die Fliegerei nicht viel mehr als ein paar Bretter, Stoff und gute Ideen. Und wenn man langsamer fliegen muss um in der Formation zu bleiben.. tja.. da muss man eben kurz die Zündung ausmachen. Gashebel? Neumodischer Quatsch.

Ein paar Yak’s in Formation mit reichlich Nebel

Und ein besonderes Highlight für mich.. die P-47 zusammen mit der spanischen Version der Me-109 (zurücklackiert Richtung Luftwaffe)

Double Action gleich danach.. die PZL-106 verteilt Wasserwolken statt Pflanzenschutzmittel und die OV-10 Bronco fliegt ein grandioses Display – das Teil hatte ich vorher noch nie live gesehen. Absolut erstaunliche Flugeigenschaften und mit ein paar hundert Meter Piste zufrieden..

Dann kam leider der Unfall mit der Kollision im Startfenster – das war ein großes Pech und das Ende der Veranstaltung. Die Abflüge fanden danach noch statt und auch ein paar schöne Überflüge, nur leider keine Displays und Kunstflüge mehr und (großes Pech) auch keine Me-262 aus Manching. Gottseidank ist den Leuten in den Flugzeugen nicht viel passiert.

Die meisten haben sich aber nicht abhalten lassen und ein Großteil der Massen ist geblieben. Die bisher am besten besuchte Veranstaltung dieser Reihe in meiner Erinnerung.

Es war mordsmäßig heiß und alle haben Sonnenbrände bekommen. Die letzten Zuckungen des Sommers sozusagen..

Wunderschöne Flightline..

und polierte Exoten

Auch in diesem Jahr trotz des Unfalls ein Knaller und ich hoffe sehr, dass es in 2021 oder 2022 eine Wiederauflage gibt.

Edit: Der SWR war auch da, hier ist der Link zum Beitrag in der Mediathek. Sehr lustig, mit dem Typ und seiner Frau, der bei 01:50 interviewt wird haben wir uns am Sonntag auch eine ganze Weile unterhalten. :-)

Raspbian “stretch” und smb.conf

Nachdem ich gerade virtuell in die Tischkante gebissen habe hier ein Hinweis auf eine Situation, die vermutlich jedem da draußen passieren wird, der Samba auf dem Raspberry nutzt..

Ich habe ein Update gemacht auf die stretch Version und konnte anschließend nicht mehr drucken. Was war passiert? Die Anmeldung mit \\hostname auf dem System funktionierte nicht mehr, stattdessen ging es noch mit \\192.168.188.X
Offensichtlich ein Problem mit der Namensauflösung, wenn man sich aber anmelden will bekommt man den leider verwirrenden Fehler “Falsches Passwort” serviert.

net use \\hostname /user:meinBenutzerName
führt unter Angabe des richtigen Passworts zum Systemfehler 1326. Was mir dann fehlte ist der Parameter
ntlm auth = yes
in der smb.conf (Bereich [global])

Merke: Es ist immer ein totaler Scheiß für die Anwender, wenn man den Default eines Parameters ändert, der gar nicht angegeben ist! Diesmal .. passt der Post zum Domain-Namen!

Städtetrip: Krakau


Krakau. Stadt an der Weichsel, südliches Polen. Wir waren drei Tage dort, auf eine Art zu reisen, die man eigentlich so nicht mehr machen sollte: Erstens zu fliegen (CO2 pfui) und dann noch im AirBnB zu übernachten (Steuerhinterzieher pfui). Aber es hat auch seine Vorteile: In etwas mehr als einer Stunde von Stuttgart aus erreichbar und .. ich mag es einfach, im Altbau zu wohnen.

Auch wenn dieser nicht ganz so optimal war wie sonst immer. Aber für die Kinder braucht man jetzt eben drei separate Schlafgelegenheiten, das schränkt das Angebot natürlich etwas ein. Irgendwann hatten wir in der Hitze herausgefunden, wie man Bus fährt (Zeitkarten am Automat, die gibt es auch im Bus, und: Man kann den Fahrplan-Vorschlägen auf Google Maps nur solange vertrauen, wie man nicht umsteigt). Aber wenn dann der Anschlußbus nirgends zu sehen ist sucht man einfach nochmal und schon geht es weiter. Die Öffi Infrastruktur ist relativ gut, es fahren viele Busse und Straßenbahnen. Zugbetrieb zum etwas außerhalb gelegenen Flugplatz mit einem Art Sprinter wäre sicherlich noch besser. Aber da kommen sie bestimmt noch drauf. Denn: Es wird etwas getan. Wie ich es auch an anderen Orten in Polen schon gesehen habe wird kräftig gebaut und renoviert. In der Altstadt gibt es herrliche Straßenzüge. Diesen Stadtteil muss man sich vorstellen wie ein mit einem Grüngürtel umgebenes Ei. Im Süden gibt es noch eine Art Wurmfortsatz direkt an der Weichsel, die Wawel Burg mit der Wawelska Kathedrale. Das ist alles ziemlich pompös, mit hoher Mauer und viel Blattgold innen drin. Katholisch.

An der Mauer zur Weichsel hin kann man über eine Wendeltreppe in eine Höhle hinabsteigen. Dort lebte vor langer Zeit Smok Wawelski, ein angeblich sehr unangenehmer Drache. Anführer Krak ging hin und erschlug ihn. Das reichte, dass die ganze Siedlung nach ihm benannt wurde. Und was mit so einer tollen Geschichte beginnt, geht auch für die Polen im Großen und Ganzen gut weiter: Die Stadt wird wohlhabend und dabei im Laufe der Zeit weniger häufig zerstört wie andere. Damit kann man dort heute wundervolle Gebäude sehen, der Stadtkern ist von moderner Architektur weitestgehend verschont. Das Zentrum nehmen die Tuchhallen ein, ein Langbau mitten auf dem Marktplatz.

Das ist gleichzeitig auch das touristische Epizentrum, um das Kutschen kreisen, auf deren Böcken langbeinige Polinnen Kunden anlocken. Dieser Satz ist übrigens inhaltlich vollkommen richtig.
Unser Vermieter gab uns eine Reihe sehr guter Essens-Empfehlungen, die wir in unserer Zeit dort durchprobierten. Alle haben wir nicht geschafft. Aber es war durchweg sehr lecker und überaus preiswert. Es liegt an Polen.. oder eben auch daran, dass es letztenendes eine Studentenstadt ist: Selten so viele junge Menschen auf der Straße gesehen. Das macht den Aufenthalt im Straßencafe natürlich umso entspannter.
Zum Anschauen waren für mich zwei Bereiche besonders eindrücklich: Das jüdische Viertel Kasimierz, in dem es besonders viele Essens-Möglichkeiten und interessante Geschäfte gibt und eine historische Lego-Ausstellung im alten Bahnhofsgebäude. Dort sind einige Schlüssel-Situationen polnischer Geschichte nachgestellt, z.B. die Schlacht bei Tannenberg oder der Ausbruch des Zweiten Weltkrieg an der Westerplatte.

Es gibt natürlich wesentlich mehr zu sehen und wer Museumsbesuche ernst nimmt kommt so schnell nicht mehr weg. Aber der erste Eindruck für uns war ganz hervorragend.

50 Jahre Bayrisches Eisenbahnmuseum

S 3/6

An Himmelfahrt waren wir in Nördlingen. Das ist an sich schon schön, aber noch besser, wenn bei großartigem Wetter das Museum seine betriebsfähigen Dampfloks anheizt. Das waren unglaubliche 10 Stück, die nicht nur auf dem Museumsgelände standen (und dort im Kleinen bewegt wurden), sondern auch mit Sonderzügen in die nähere Umgebung pendelten.

Drehscheibe

Dabei besonders hervorzuheben: “Hands on“. Man durfte überall dazwischen herumlaufen, kein Safety-bitte-bleiben-Sie-Zurück Theater, Kinder rauf auf die Lok und ein Stück vorgezogen! Catering, Börse und Ausstellung im Lokschuppen und trotz des Andrangs schöne Foto-Möglichkeiten. Man kann es nicht anders sagen: Sehr gut gelungene Veranstaltung. Bestätigt übrigens auch meinen nicht völlig Bahn-gestörten Begleitern ;-)

BR 64

Catering

Taylor oil spill “contained”

Es gibt Meldungen, bei denen man alle Hoffnung an die Menschheit verlieren kann. Oder an die Rettung derselben. Vor allem, wenn es sich dabei um eine “Erfolgsmeldung” handelt. Diese kommt aus der Öko-Ecke: Im Golf von Mexico wurde ein System in Betrieb genommen, das einen Unterwasser-Rohölaustritt eindämmen soll. Es handelt sich dabei um den “Taylor oil spill“.
Durch einen Schlammrutsch auf dem Meeresboden im Jahr 2004 während des Hurrikan “Ivan” kenterte eine Öl-Bohrplattform und wurde auf dem Meeresboden 150m weit verschoben. Die Bohrlöcher wurden dabei teilweise mit Schlick bedeckt. Dennoch tritt an den Öffnungen seit 2004 weiterhin Öl aus. Das sind bis heute 15 Jahre, über die laut Greenpeace bisher mehr als 5 Mio. Liter ausgetreten sein sollen. Gemerkt hatte man das erst 4 Jahre(!) später, als untersucht wurde, woher denn immer diese komischen Ölflecken auf dem Meer kommen. Im Oktober 2018 berichtet die Washington Post über das Leck, nachdem die US Coast Guard dem Treiben 10 Jahre lang mehr oder weniger tatenlos zugesehen hat. Die Betreiberfirma war inzwischen pleite gegangen.
Durch den Artikel wurde genug öffentlicher Druck aufgebaut, dass ein Unternehmen zur Eindämmung der Leckage beauftragt wurde.
Die Coast Guard meldet nun, 15 Jahre nach dem Unglück, dass das System zur Absaugung des austretenden Öls hinreichend gut funktioniert. Die Ölteppiche wären jetzt deutlich kleiner. Macht euch keine Sorgen, es gibt nichts zu sehen, weitergehen bitte.