Oh, da kommt Shockwave..

Mit 3D im Kino ist das so eine Sache. Zwei Brillen auf der Nase, da ist es bei mir nur noch 2,5D. Höchstens. Eigentlich hab ich das Ding nur auf, damit das Bild scharf ist. Aber gut, immerhin 11 Euro gezahlt, länger sitzen muß man außerdem. Wie der Film hieß? Keine Ahnung, Transformers III in “Botox Revenge” oder so. Die ehemalige Hauptdarstellerin hat die Riege der Schauspieler verlassen und wurde durch eine Papp-Barbie ersetzt, aber das ist nicht das Hauptproblem. Konfuses Durcheinander der Handlung, dämliche Dialoge, einfach nur Grütze, wenn mir nur nicht die Transformer so gut gefallen würden. Leider gibt es auch wenig zu lachen, das rettet manchmal die Situation. Hier nicht. Man kann zusammenfassen, daß meine äußerst niedrigen Erwartungen an den Film.. wie soll man es ausdrücken.. auf gar keinen Fall übertroffen wurden.
Also, hier gehen Menschen hin, die eine Entschuldigung für den Verzehr großer Mengen an Popcorn suchen und mindestens so einen Knall haben wie ich. SterneSterneSterneSterneSterne

Zeuch diese Woche

Hier noch was schräges: Linux im Browser (ich überlege noch was ein passender Anwendungsfall sein könnte ;-) ) und ein heiteres Game für die Adressleiste. Ja wirklich kaum zu glauben. Eine der letzten unbespielten Zonen des Rechners.


Da Montag die Straße nach Schlichten wiedereröffnet wird und es sogar einen passenden Cache dazu gibt (für dessen Rätsel ich aber gegenwärtig noch zu doof bin) fiel der Entschluß, die Strecke noch einmal ohne Autos zu befahren. Mit Hilfe eines Gewitters wurde auch die Radbehosten vertrieben so dass ich den Hang für mich ganz allein hatte. Ich bin natürlich auch fürchterlich nass geworden. Zwischendrin untergestellt nachdem Eisteile zwischen den Regentropfen erkannt wurden. Das ganze verzog sich dann schnell und auf der Höhe war der Himmel dann einfach nur sehenswert. In den Achzigern hätte man noch gesagt: Boah, ey. :)

Abschaffen!

Nachdem sich gestern die CDU abgeschafft hat hatte ich auch sofort Ideen, was man alles abschaffen könnte. Eingedenk dessen, daß ich heute morgen wieder völlig verschlafen bei der Arbeit aufschlug habe ich einen meiner Lieblingsabschaffungskandidaten für euch herausgepickt: Die Sommerzeit. Ursprünglich gut gemeint als Verlängerung der Tageszeit (in anderen Ländern spricht man von “daylight savings time“) hat sie meinem Empfinden nach überhaupt keine positive Auswirkung. Energie wird anscheinend auch nicht gespart. Es gab vor ein paar Jahren schon mehrere Petitionen zu dem Thema, sie wieder loszuwerden. Diese wurden abgeschlossen, was soviel wie abgelehnt bedeutet. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Begründung, warum dem Anliegen nicht entsprochen werden kann: Dem Argument der Nutzlosigkeit wird darin beigepflichtet, allerdings ist das vorgeschützte Ziel der möglichst hohe zeitliche Gleichlauf aller europäischer Länder. Der sei sehr wichtig. Durchaus korrekt. Nur warum müssen wir dazu alle die Uhr umstellen? Der Fehler muss also auf europäischer Ebene behoben werden, was natürlich bei dieser Bürokratie vollkommen unmöglich ist. Das steht zwar nicht wörtlich drin, dennoch ist diese Offenheit fast schon erfrischend. Einen arabischen Imperator loszuwerden scheint fast einfacher zu sein. Sei’s drum.
In der nächsten Folge geht es weiter mit meinen anderen Wunschkandidaten: Dem Steuergesetz und dem öffentlich-rechtlichen Funk und Fernsehen :-)

Dekoration

Halloween. Für diesen komischen amerikanischen Feiertag habe ich prinzipiell nicht soviel übrig aber immerhin bietet er die Möglichkeit zur jahreszeitlichen Dekoration. Nachdem meine Tochter auf dem Aktivspielplatz einen so netten Kürbis geschnitzt hat stand der eine Weile in der Küche. Ein Teelicht als Innenbeleuchtung sieht zwar schön aus, leider klappt es nur bei geöffnetem Deckel. Und nachdem die Dinger schneller denaturieren als man gern hat mußte er ins Treppenhaus umziehen. So ganz unbeleuchtet gefiel mir das aber nicht. Aus diesem Grund eine kleine 10-Minuten Bastelei:

Das Opfer auf dem Seziertisch

Die Ingredienzien: 3 leere Mono-Batterien (die sind nie richtig leer) als “Powerpack”, eine Konstantstromquelle, ein Schalter und zwei LEDs.

Fertiger Einbauzustand im Treppenhaus. Die richtige Wirkung entfaltet er erst wenn das Licht ausgeht ;-) .

Jetzt erst recht

Wenn man lange über seine Verhältnisse gelebt hat und komplett pleite ist, hauen manche erst so richtig das Geld raus. Klingt nach Griechenland? Nein. Stuttgart 21? Ist es auch nicht.
Wir bleiben für diese Randnotiz in unserem bescheidenen Städtchen. Ja wie, komplett pleite oder was?! Naja, wer eine Schuldenaufnahme von über 11 Millionen Euro braucht um seine Ausgaben zu decken ist ziemlich pleite, würde ich sagen. (Quelle: Kennzahlen Haushaltsplan 2010). Mitten in dieser Situation wird beschlossen, das Freibad für über 2 Millionen rundzuerneuern. Sogar mit klarem Wasser dank Filteranlage (das bei einem Natursee!). Wer das für einen Witz hält – sorry, es ist keiner. Mitten im Sommerloch formiert sich etwas Widerstand – ich hoffe, er hat noch Erfolg.

Angekreuzt ist

Hätte der Bürger abgestimmt, wäre Gauck sicherlich ungefährdeter Sieger der heutigen Präsidentenwahl geworden. So muckelten die Wahlmänner und -frauen den ganzen Tag herum (und das bei schönstem Wetter), bis schließlich die Vorgabe durchgedrückt wurde, den Sieger, mit dem keiner irgendetwas anfangen kann. Wegen mir soll es so sein, schließlich ist das soweit verfassungsgemäß. Den absoluten Tiefschlag hat an diesem Tag aus meiner Sicht jedoch nicht die Regierung Merkel, sondern die Linkspartei erhalten. Sie hat abgeklemmt – und bewiesen, daß sie die DDR noch lange nicht verlassen hat. Was für ein rückwärtsgerichteter Affenzirkus. Aus ihrer Sicht mag es konsequent sein – aber eben nur aus historisch. Gauck wußte das und hat es auch formuliert – weswegen er jetzt wieder nach Hause fährt und Herr Wulff für seinen 2-jährigen Sohn im Schloß Bellevue eine Spielecke einrichtet. Tja, meine Herrschaften, das ist Demokratie.

WM 2010

Seit 15 Minuten läuft die WM, Spielstand 0:0 zwischen Südafrika und Mexiko. Ich muss eigentlich was anderes tun und höre nur nebenbei zu. Was habe ich bisher gelernt? Das Stadion hört sich an wie ein überdimensionaler Bienenschwarm, bssssssss, sonst nichts zu hören vom Publikum. Irgendwo zwischen drin noch der Sprecher. Das hatte sich zwar schon angedeutet, ich hätte aber nicht geahnt, daß das so gewaltig nervt. Sssssssssssssss. Ach du meine Güte. Aspirin her ;-) Vuvuzela, der WM-Tinnitus. Lustig nur, wenn die Spieler teilweise nicht mal den Pfiff des Schiris hören.
Edit: Das Spiel ist aus, 1:1 und ich bin enttäuscht, weil Südafrika sehr unterhaltsam aufgespielt hat und durch eine klare Schiedsrichter-Fehlentscheidung um den Sieg gebracht wurde. Buh!

Erfolg

Gleich vorweg: Die Idee ist geklaut! :) Heute bekam ich eins dieser Powerpoints, die ab und zu durch die Büros gehen. Da wars so etwa abgebildet, halt irgendwie scheußlich und englisch. Da mußte ich einfach selber eine kleine Skizze machen: