Neulich bekam ich eine Mail von einer alten Bekannten, jahrelang nicht gesehen. Darin schrieb sie, sie hätte viel erlebt und würde sich immer noch nicht richtig erwachsen fühlen. Bei mir sei das vermutlich anders, schon allein der Kinder wegen. Ahja.
Ich bin mir ziemlich sicher, daß es in meiner unmittelbaren Umgebung Personen gibt, die just das gerne hätten, aber die kleinen Herrschaften hatten nicht den gewünschten Effekt. Im Gegenteil, sie sind die beste Gelegenheit, sich geradezu wieder wie ein Kind aufzuführen. In diesem Zusammenhang kann ich es nicht lassen, genau die Sachen anzuschaffen, die ich selbst als Kind nicht hatte. Herrje, es ist fast so, als dürfte man ein zweites Mal ran.

Dieses Gerät hier stellt einen guten Kompromiss zwischen Robustheit, Spaß und Umbaufähigkeit dar. An der Fernbedienung sind unten Taster dran, mit denen man das Gefährt in 2 unterschiedlichen Gängen bewegen kann. Zusätzlich gibt es noch den "Turbo" Knopf, dann aber ist es ziemlich schwer, einer drohenden Kollision zu entgehen. Es macht einfach einen Irrsinnsspaß, dieses Teil rumflitzen zu lassen. Wenn ich es mal darf ;-)
Pro:
- Fahrzeug kann umgebaut werden
- relativ leicht zu lenken
- für einen Elektromotor relativ schnell (>20 km/h)
- Dreck- und feuchtigkeitsunempfindlich
Kontra:
- relativ teuer, der hier war von 160 auf 70 € heruntergesetzt
- Akku hält maximal eine halbe Stunde
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Produktbezeichnung: "Dirt Crusher RC" von LEGO, Nr. 8369

Nach dem Abbrennen des alten Boards/CPU konnte das Leben dank einer CPU Spende eines Kollegen trotzdem weitergehen. Leider nur noch mit 1,2 GHz. Das zuckelt dann schon ein bißchen, vor allem Eclipse und Vis. Studio 2005.

Vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis.. nein, so fangen nur geniale Filme an. Jedenfalls ist es lange her. Als Teenager war geradezu versessen auf alles, was nur vage mit Modellbau zu tun hatte. Möglichst im Maßstab 1:76 bzw. 1:87 (HO) baute ich mit Freuden Bahnen, Flieger und ähnliches mehr. In dem Zusammenhang kaufte ich mir damals einen Satz Linka Mauerformen. Das sind Gummiformen, mit denen sich aus Gips Mauerteile, Fenster, Türen, Dächer und vieles mehr gießen lassen. Hat man ein paar Teile beieinander, kann man daran gehen und selbsterdachte Gebäude aufbauen. Alle Elementseiten sind gezackt, so daß man die Teile leicht aneinanderkleben kann. Bei mehreren Geschossen legt man dann Zwischenböden aus harten Karton an. Hört sich gut an, ist leider in der Praxis äußerst mühsam, da die getrockneten Formteile äußerst brüchig sind und sehr stark von der Zusammensetzung des verwendeten Gipses abhängen. Rührt man zu flüssig an, läuft es zwar gut in die Ecken aber es bleiben oft Bläschen (Sollbruchstellen). Ist der "Teig" fester ist es oft schwierig, das Zeug richtig in die Form zu bekommen.. Beim Bau führt die Brüchigkeit dann dazu, daß größere Gebäude fast unmöglich sind, es sei denn, man baut einen "inneren Korpus" nach. Positiv ist dafür, daß man jedes Spezialgebäude nach Bedarf hinkriegen kann. Dadurch, daß der Gips extrem saugfähig ist, bleibt das Gebäude auch nach der Bemalung matt und wirkt nicht wie ein kleines Plastikhäuschen.





