Bryson in England

Bill Bryson, Notes from a small Island. https://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_h.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_n.gif
Wenn man in einer Bahnhofsbuchhandlung steht und weiß, daß man 6 Stunden in dem Zug sitzen wird, in den man in 2 Minuten einsteigen soll, ist Eile geboten. Und so greift man denn zu altbekanntem. In diesem Fall die "Unterwegs" Geschichten von Bryson, wobei es weniger Geschichten als Berichte von Plätzen sind, die er bereist hat. In diesem Werk berichtet er in kolumnenform von einer mehrwöchigen Reise durch das Vereinigte Königreich, die er vor einem Umzug nach USA unternimmt. Kreuz und quer fährt er mit der Bahn durchs Land und geht auch viel zu Fuß. Ich bin auch derselben Ansicht, daß das eine sehr effektive Methode ist, eine Gegend und speziell eine Stadt kennenzulernen. Begegnungen mit wunderlichen Personen, lokale Kuriositäten und unterhaltsame Diskussionen über bauliche Verschandelungen gibt es reichhaltig. Hier bekomme ich doch fast Lust, mal wieder eine Reise nach England zu machen, aber nur fast. Und was mich auch wundert, ob es nicht auch so ein Buch über Deutschland geben müßte, an interessanten und bizarren Orten sicherlich auch nicht ärmer. Obwohl es sehr unterhaltsam und witzig ist wiederholt sich so manches. Ein kleiner feiner roter Faden hätte evtl. auch nicht geschadet. Daher nicht ganz volle Punktzahl.

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