Geocaching: Besuch bei den Top 10

Allerlei Waldgeister

In Deutschland gibt es derzeit rund 200.000 Geocaches. Wer weiß ob das stimmt. Das kommt jedenfalls heraus wenn man die Suche auf Deutschland eingrenzt. Ordnet man diese Dosen nach Qualität (Fav.-Punkte) an, befinden sich 6 Caches auf der allerersten Seite zusammen in einem kleinen Waldstück nördlich von Heidelberg. Grund genug, diese Konzentration an Qualität an einem Ferientag zu besuchen. Und einen Tag später kann ich zusammenfassen: Etwas ist schon dran. Ich habe mit den Kindern einen ganzen Tag lang in dem Waldstück einen Cache nach dem anderen gemacht, ohne dass einer müde Füße oder keine Lust mehr hatte. Im Gegenteil.. “machen wir nooch einen??”. Das lag hauptsächlich daran, dass selbst einzelne Stationen aufwendiger gemacht waren als bei anderen Caches die ganze Reihe und die Abstände dazwischen sehr gering. Selten musste man mehr als 200m laufen um weiterzustaunen. Dazu kam der eher sehr niedrige Schwierigkeitsgrad. Das ist mein einziger Kritikpunkt. Die Wege waren auch so ausgelatscht dass man vermutlich ohne eine einzelne Stage zu lösen die Serie ablaufen kann – einfach immer dem Weg nach, das Final wird schon kommen. Damit ist das zwar mit Kindern total nett, eine Gruppe Profi-Cacher wird allerdings mit dem Spaß sehr schnell durch sein.

Chancenlos: Fafner (Lindwurm) im Kampf mit Siegfried (li.)

Zwischendrin zufällig ein lustiges Lokal in der Lorscher Fußgängerzone kennengelernt: “Pizzeria am Kloster“, das neue Maßstäbe in der Kategorie “kinderfreundlich” setzt: Hier gibt es Nudeln OHNE Soße! Ich dachte ich fall um. Die Ohne-Soßen-Esserin wählte aber trotzdem lieber Schnitzel mit Pommes. Außerdem wurde man mit einem Tellerchen Knabberzeug begrüßt, die Rechnung mit einer halben Packung Haribos garniert – meine beiden waren jedenfalls begeistert und stopften sich die Backen voll. Das Ganze zudem sensationell preisgünstig. SterneSterneSterneSterneSterne

Nachmittags ging es dann weiter mit dem zweiten Teil ein paar Kilometer weiter. Gleiches Spiel: Begeistert. Die einzelnen Stationen kann man mehr als blinkende Installationen bezeichnen, obwohl längst nicht alles elektrisch betrieben wird. Hier waren definitiv Künstler, Meister ihres Fachs am Werk. Reichlich fertig und zeckenbehaftet kamen wir schließlich wieder zuhause an.

ps. Das Ende ist möglicherweise nah: Wegen umfangreicher Baumfällarbeiten wird diese Reihe ab September geschlossen

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