Terrorist

John Updike, \"Terrorist\". Cover. Ich hab es tatsächlich geschafft, mal wieder ein Buch zu lesen. Worum geht es hier? Ein amerikanischer Jugendlicher arabischer Herkunft wächst in schwierigen Verhältnissen heran. Sein Lebensinhalt ist Allah, aus seinem Glauben zieht er all seine Kraft. Seine Überzeugung ist vollständig, er ist der perfekte Fahrer .. eines Lkw's mit 25 Düngemittelfässern an Bord. Wo der zur Explosion gebracht werden soll kann man bei Bruce Schneier's Movie Plot Threats nachlesen oder man greift eben selbst zu dem gut geschriebenen Buch. Ich hatte es ziemlich lange herumliegen, weil mir an dem Thema nicht viel lag und man in der Zeitung sowieso genug vom Jihad lesen kann. Dann war ich aber sehr angenehm überrascht, vor allem durch Updike's gut beobachtete und einfühlsame Schreibweise. Vielleicht etwas zu klischeehaft in manchen Passagen. Ich möchte es hiermit (eingeschränkt) weiterempfehlen. https://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_n.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_n.gif

Leviathan

In einer abgelegenen Gegend explodiert eine Bombe und zerreißt ein Auto und den danebenstehenden Fahrer, von dem nichts mehr übrigbleibt, anhand dessen man ihn identifizieren könnte. Unser Protagonist liest diese Meldung und weiß sofort, um wen es sich handelt. Er setzt sich daran, diese Geschichte aufzuschreiben, er muß sich beeilen, schneller als die Polizei zu sein. Aus dieser gegenwärtigen Situation entwickelt sich die Geschichte als Rückblende in der erzählt wird wie er diesen Mann kennenlernt und alles seinen Anfang nimmt. Sein Leben, das seiner Frau und vieler anderer Figuren werden verdrillt bis sich kurz vor Ende der Knoten irgendwie doch noch löst. Großartig erzählt von einem meiner Lieblingsautoren. Vielleicht nicht sein bestes Buch, aber trotzdem wunderbar zu lesen.
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War Nerd

Hier haben wir wieder einmal das Beispiel eines buchgewordenen Blogs (click war nerd) von Gary Brecher. Inzwischen ist das anscheinend mächtig in Mode gekommen, aber wirtschaftlich macht es Sinn: Der Autor hat kaum Arbeit, redigiert vielleicht ein paar Artikel und anhand der Besucherzahlen des Blogs kann er sicherlich grob die Verkaufszahlen vorhersagen. Also fast zwingend. Ich kann allerdings glaubhaft versichern, daß das Buch zu puls200 frühestens 2050 rauskommt :). Worum geht es hier? Das Buch ist eine Sammlung von Kolumnen, die Kriege, nein, die kommen ja nicht mehr so richtig vor.. also richtiger gewalttätige Auseinandersetzungen und Krisenherde in äußerst zynischer Weise kommentieren. Das Ganze ist in Kontinente bzw. Subkontinente gruppiert, wobei "Americas" eher mager, dafür "Africa" und "Middle East" reichlich beinhaltet sind.
Dieser Kerl ist politisch unkorrekt, ganz ganz böse, streckenweise lustig, überaus zynisch und vor allem sehr belesen und gut informiert. Fazit: Das Buch ist jedem uneingeschränkt zu empfehlen, der mal hinter die Kulissen der medialen Berichterstattung schauen will (aktuelles Beispiel: "Mr. Mugabe" oder das Demokratieverständnis Afrikas). Man muß mit ihm nicht einer Meinung sein, aber die grauen Zellen werden definitiv in Bewegung gesetzt.
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Chemie und Familie


Die Chemie des Todes von Simon Beckett ist ein netter Thriller, der vor allem an Anfang enorm spannend ist. Speziell eine Szene, in der ein Opfer in spe joggenderweise durch den Wald trabt und einfach das Gefühl bekommt - hier kann etwas nicht stimmen - sehr gruslig. Gefiel mir ausgezeichnet. Der Ermittler ist wieder einmal (ähnlich wie bei Kathy Reichs) kein Polizist sondern Arzt, aber Ex-Mitarbeiter der Polizei mit Spezialgebiet Leichenzerfall. Naja. Die Geschichte wird dann im zweiten Teil leider etwas zu Stückwerk und dem Autor gelingt es meiner Meinung nach nicht, alle losen Enden wieder zusammenzuführen. Macht nichts, das Ganze fügt sich trotzdem zu einer angenehm zu lesenden Melange die ich jedem aufs Urlaubsbadehandtüchlein legen würde ;-)
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Anna Gavalda's "Zusammen ist man weniger allein". Ein heiteres Büchlein über das Zusammenleben einiger sehr unterschiedlicher Personen in einer Pariser WG. Das allein zusammen mit der eigentlichen Handlung reißt einen nicht so recht vom Hocker aber die Geschichte ist sowas von lebensfroh, daß man sie geradezu aufsaugt. Es muß ja nicht immer Mord, Totschlag und drohendes Chaos sein. Die EM reicht da völlig ;-) Irgendwie ist es auch mal schön zu lesen, wie sich Dinge zusammenfügen, wie man über seinen Schatten springen kann und wie man alten Menschen einen würdevollen Abgang ermöglicht. Was soll ich sagen, mir gefiel es ganz außerordentlich.
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Bundeswehr und Ostertor

Kommt selten vor, daß man ein 600+ Seiten Buch liest und auf fast jeder Seite gibt es was zu lachen. Bei Sven Regener's "Neue Vahr Süd" war das der Fall. Allerdings hatte ich für die Lektüre zwei entscheidende Vorteile: Meine Erinnerung an die Bundeswehr ist durchaus ähnlich, speziell an gewisse Dialoge zwischen Mannschaften und Wehrpflichtigen. Und dann noch der Wohnort der Hauptfigur in Bremen: Die Entfernung zu meiner damaligen WG beträgt etwa 200m Luftlinie, ich konnte also gut nachvollziehen, um welche Straßen und Kneipen es ging. In Kürze: Frank (Herr Lehmann) muß zum Bund weil er es vergeigt hat rechtzeitig zu verweigern. Auf dem ersten Wochenende zuhause stellt er fest daß sein Vater bereits sein Zimmer weiterverwendet - was zum sofortigen Auszug führt. Kurzerhand zieht er in eine WG ein .. und vom Kontrast des Lebens dort mit dem in der Kaserne lebt ein Großteil des restlichen Buchs. Es ist dermaßen urkomisch, fast auf jeder Seite gibt es was zu kichern (zumindest für mich): Selten so gut amüsiert. https://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f_red.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f_red.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f_red.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f_red.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f_red.gif

Achja, wenn man schonmal am Google mappen ist.. :-)


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Das Leben

Heute gibt es zwei Sachen die nur ein Wort gemeinsam haben. Zunächst einmal eine Buchempfehlung: "Das Leben tobt!" von Rolf Silber, vielleicht besser bekannt als Regisseur von "Echte Kerle". In dieser Geschichte möchte sich Leichenbestatter Rainer gerne auf einem Parkplatz das Leben nehmen. Leider klappt das nicht, weil im demselben Moment ein Auto neben ihm hält, aus dem er alsbald eine Frau retten muß. Es kommt wie es kommen muß - sehr heiter zuweilen da der Kerl anfänglich absolut nichts zu verlieren hat. Flockig geschrieben liest man das kleine Büchlein in kurzer Zeit zuende, hat aber großen Spaß dabei.
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Der Vollständigkeit halber (oder nur, damit ich es nicht vergesse) muß an dieser Stelle das Leben her - aus dem an anderer Stelle schon unvollständig zitiert wurde.

Lebe

Lass dich fallen
Lerne Schlangen zu beobachten
Pflanze unmögliche Gärten
Lade jemanden Gefährlichen zum Tee ein
Mache kleine Gesten
Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit
Freue dich auf Träume
Weine bei Kinofilmen
Tu Dinge aus Liebe
Mach eine Menge Nickerchen
Gib Geld weiter
Mach es jetzt
Glaube an Zauberei
Lache eine Menge
Nimm Kinder ernst
Bade im Mondlicht
Lies jeden Tag
Stell dir vor, du wärst verzaubert
Höre alten Leuten zu
Freue dich
Lass die Angst fallen
Unterhalte das Kind in dir
Umarme Bäume
Schreibe Liebesbriefe
Lebe

Joseph Beuys

Kurzroman

"Toiletten" heißt der Erstling des niederländischen Autors Niels't Hooft (die heißen immer so eigenartig, diese Niederländer..), ein "Roman". Tja, wenn 90 sparsam bedruckte Seiten als Roman durchgehen wird das hier früher oder später auch einer. Eine Liebesgeschichte, die den Versuch (und das Scheitern) vom Zusammenleben zweier junger Leute zum Inhalt hat. Das wärs dann auch schon gewesen. Interessant macht das Buch die etwas ungewöhnliche Schreibart aus der Sicht des videospielbesessenen männlichen Partners. Dessen Wortschatzbegrenzung wird konsequent bis zum Ende durchgehalten, was die Geschichte echter wirken läßt, den Unterhaltungswert aus meiner Sicht aber nicht nennenswert erhöht. Tut mir leid, mehr Punkte sind nicht drin. https://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f_blue.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f_blue.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_h_blue.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_n_blue.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_n_blue.gif

Der Schatten des Windes

Carlos Ruiz Zafón: "Der Schatten des Windes" https://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f.gif
"Sie werden alles liegenlassen und die Nacht durch lesen!" wird Joschka Fischer auf dem Einband zitiert. Ich hoffe nicht, daß unser ehemaliger Außenminister immer so unausgeschlafen war. Aber er hat nicht ganz Unrecht, das Buch saugt einen auf. Ganz ruhig geschrieben entwickelt es eine enorme Dramatik ohne viel Effekthascherei. Besonders gefallen mir die außergewöhnlich lebensechten und gefühlvoll skizzierten Figuren. Erzählt wird die Lebensgeschichte eines Jungen aus Barcelona, dessen Vater eine Buchhandlung führt. Eines Tages nimmt er ihn mit zu einem besonderen Platz, an dem er sich ein besonderes Buch aussuchen darf. Der Junge beginnt dann irgendwann einmal, Nachforschungen über die Geschichte des Buches und den Autor anzustellen. Über die Jahre vermischt sich diese Geschichte immer mehr mit seinem eigenen Leben. Aus der anfänglichen Ruhe entwickelt sich eine schöne Spannung. Hat mir exzellent gefallen, ich werde es sicher irgendwann noch einmal lesen.

Grande Finale

J.K. Rowling: "Harry Potter and the Deathly Hallows" https://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f.gif

Jetzt, da ich endlich durch bin (nach mehrmaligem langen Aufbleiben) kann ich nur sagen: großartig. Der Anfang verläuft etwas langsam, chaotisch zuweilen. Beinah hätte ich mich gelangweilt. Der Eindruck, Rowling haut es jetzt vollends raus ließ mich nicht los. Das änderte sich dann gottseidank zu Ende. Alles wird aufgelöst, der Nachspann liefert das was wir alle schon wußten. Macht nichts! Das Ganze ist inzwischen längst ein eigenes Universum, in dem sie machen kann was sie will. Und wir wissen jetzt auch, daß es auf die Größe des Zauberstabs nicht ankommt ;-)
Eine Frage bleibt aber, eine Frage...
woher hatte Neville das Schwert?

New York Trilogy

Paul Auster "New York Trilogy" https://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f_blue.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f_blue.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f_blue.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_f_blue.gifhttps://www.puls200.de/wp-content/plugins/Sterne/img/icon-rating-star_n_blue.gif
Ich dachte immer, daß ich das Buch schon gelesen hätte. Inzwischen steht aber fest, daß das nicht sein kann, sonst würde ich mich definitiv an die drei überaus schrägen und düsteren Geschichten erinnern.
"City of Glass" handelt von einem Autor, der wie es zunächst scheint versehentlich für einen Privatdetektiv gehalten wird. Aus einem plötzlichen Entschluß heraus nimmt er die Rolle und den angebotenen Auftrag an. Dieser fängt an von ihm derart Besitz zu ergreifen, daß sich sein ganzes Leben dadurch ändert. Am Schluß hat er alles verloren, nichts bleibt übrig von ihm als sein Heft mit den Aufzeichnungen, das von einer anderen Figur (mit Namen des Autors) schließlich gefunden wird.. sehr düster diese Geschichte.
"Ghosts" ist ebenfalls eine Detektivgeschichte, in der Mr. Blue von Mr. White angeheuert wird, Mr. Black zu obervieren. Auch hier spielt dieser dem Mr. Blue einen unerhörten Streich und weiter kann man eigentlich nichts erzählen, ohne das Ende zu verraten. Das Ganze ist etwas mehr konstruiert, angefüllt mit literarischen Symbolen, die ich leider nicht mal teilweise begriffen habe. Angefangen schon mit den Namen. Das allerdings tat dem Lesevergnügen keinen Abbruch.
"The Locked Room" ist wahrscheinlich die beste. Eigentlich Quatsch, alle haben ihre Eigenart, trotz der immer wiederkehrenden Motive. Hier ist der Protagonist auch ein (eher mittelmäßiger) Schreiber, der nach dem Verschwinden seines besten Jugendfreunds von dessen Frau angerufen wird, um die unveröffentlichten Bücher und Erzeugnisse des Verschwundenen (auf dessen vorher geäußerten Wunsch) zu vermarkten. Bei der Gelegenheit ehelicht er noch die vermutliche Witwe und adoptiert ihren Sohn. Dann bekommt er einen Brief. Wer den geschrieben hat ist klar. Die Gelegenheit, eine Biographie über den Verschwundenen zu schreiben nutzt er dazu, den vermeintlich Toten wiederzufinden.. oh oh diese Geschichte krallt sich richtig fest, man merkt wie alles immer schneller auf die Katastrophe zusteuert. Höchst ansteckend.

In den Amazon Reviews wird das Buch übrigens schrecklich von Schülern verrissen, die es als Schullektüre lesen müssen und nach mehr Action verlangen. Jaja, es scheint mal wieder eine Altersfrage zu sein.