H0 Bahn

“Freude an seiner Arbeit zu haben ist ganz einfach: Man braucht nur ein Hobby, das noch schlimmer ist!”

(aus eine Forensignatur)

Aktuell

Letztes Update: 7.9.14

September 2014
Immer wieder wird man durch interessante Projekte abgelenkt. Die letzten beiden Tage habe ich mit Rocrail experimentiert. Das ist so eine Art Open-Source Schweizer Messer für digitales Fahren, inklusive Automatikbetrieb etc. pp. Hier gibt es für alle Funktionsmöglichkeiten bereits irgendeine Art Implementierung. Ich habe den Server auf meinem Raspberry Pi übersetzt. Das Steuerprogramm (RocView) läuft auf meinem normalen Windows-Rechner, und zum Steuern einer Lok mit Handy gibt es “andRoc” im PlayStore. Ich habe alles in Betrieb versetzen können ohne allzuviel zu googlen, im Prinzip funktioniert es, funktioniert sogar sehr gut. Ob aber der Weisheit letzte Schluß, ich weiß nicht. Ein mobiler Regler, möglichst drahtlos, ist mir sehr wichtig, aber mit dem Handy kann ich mich einfach nicht recht anfreunden. Ich finde die Fredis des Fremo sehr gut, da ist ein analoger Poti und ein paar Knöpfe drauf, so daß man das Ding auch blind bedienen kann. Man muss ja schauen was der Zug macht.
Fazit: Ich bin noch nicht ganz da wo ich hin will ;-)

August 2014
Ich arbeite mich in Zeitlupe vorwärts. Ne. Eigentlich keine Zeitlupe, wenn ich mich wieder daran mache. Im Augenblick versuche ich, die Cornberg Module wieder soweit betriebsbereit zu machen. Zumindest, das mehr funktioniert als die beiden Durchgangsgleise. Der Zustand war ziemlich schrottig, leider längst nicht so gut wie es den ersten Anschein hatte. Inzwischen sind am Güterschuppen wieder Gleise verlegt, der Bereich hat auch Weichenantriebe (Modul 3). Ich habe auch ein bisschen geschottert und die Straße wieder angelegt.

Pflasterarbeiten

Pflasterarbeiten

Danach habe ich versucht, das Ganze mit einer halbwegs passenden Farbgebung zu versehen – nicht ganz einfach, wie man am Ergebnis sieht. Weiter ging’s mit dem Modul 2, das inzwischen auch Weichenantriebe erhalten hat. Im Augenblick bin ich dabei, die Unterführung wiederherzustellen – da fehlte die Landschaftshaut auf der Südseite. Damit fertig kommt noch Modul 5 dran (anderer Bahnhofskopf). Wenn das auch am Start ist, kann ich mir überlegen, wie die beiden Enden ausgeführt werden – den Plan, das ganze an die bestehende Anlage anzudocken habe ich ja noch nicht aufgegeben. Auf der anderen Seite muss aber sicher ein Wender dran. Leider ist so etwas ziemlich voluminös, von daher habe ich den Bau vorerst zurückgestellt bis klar ist, an welchem Ort die Cornberg Schleife aufgestellt wird.

Testlok auf Modul 3

Testlok auf Modul 3

Januar 2014

BR86 mit Umbauwagen

Bei mir hat sich etwas getan und die Welt wurde nicht insignifikant vergrößert. Eine Rettung, oder Weiterentwicklung einer anderen Anlage. Ich sehe es als langfristiges Projekt. 7 Segmente, über 4m Länge, nur zeitweise aufbaubar. Wer kennt die Anlage? ;-)

August 2013

Ich habe einen Neuzugang. Sehen zwar aus wie zwei, ist aber eine festgekuppelte Einheit mit einem Dummy. Der Vorbesitzer hat sie schön gealtert und irgendwie passen sie ganz gut bei mir rein:

..und nochmal von der anderen Seite:

Leider ist das mit die einzige Stelle an der man ein vernünftiges Foto machen kann. Im Augenblick ist die Weihnachtsdeko in Arbeit, wenn das etwas weiter gediehen ist werde ich hier noch ein paar Bilder anfügen.


Nicht mal ein Update pro Jahr. Beschämend. Zum großen Teil liegt es natürlich daran, daß sich an der Bahn nicht viel tut. Leider. 2012 war ziemlich arbeitsreich und die Bahn war einfach bis kurz vor Jahresschluss kein Thema. Doch es geht weiter! Mit meiner “Grundebene”, in der einmal ein Kreisverkehr komplett an der Wand entlang möglich sein wird. Es fehlt nur noch eine dauerhafte Lösung für den Türübergang. Im anderen Teil, der den Arbeitstitel “Uhlbach” hat, ist der Gleisbau in vollem Gang. In einer großen S-Kurve befindet sich hier eine Art Keilbahnhof, dessen einer Schenkel direkt in die Wendel mündet, der andere läuft außen um die Wendel herum und bietet ein weiteres Ausweichgleis für Güterzüge. Der Bahnhof selbst soll nur eine Bahnsteigkante für jede Richtung erhalten. Trotzdem möchte ich dann mit Arkaden, Kulissen und etwas Halbrelief eine Art Vorstadtathmosphäre schaffen.

Insgesamt kommen hier 7 umgebaute Peco-Weichen zum Einsatz, alle mit Pukoklemmen von Herei ausgerüstet. Leider habe ich viel zuviele von den “langen” bestellt, so dass ich schon einige abschleifen musste. Zwischen den Weichen das extra-schlabbrige Piko-A Flexgleis. Finde ich das beste Code-100 Flexgleis am Markt. Das Geschlabber hat dafür leider zur Folge, dass das Puko-Band nur mit äußerster Mühe zu befestigen ist. Ein Riesengefummel. Am Ende wird es gleich mit Schotter fixiert, alles andere hat keinen Zweck. Und es dauert! In der Zeit, bis bei mir ein Zug fahren kann haben andere vermutlich schon die halbe Landschaft fertig. Aber es geht halt mit dem System nicht anders, wenn man auf kleinem Raum eine halbwegs “schlanke” Gleisführung will.

Hier sieht man den zukünftigen Bahnhofs / Bahnsteigbereich wo der Hammer und das andere Gerümpel liegt. Vielleicht stelle ich sogar eine kleine Halle hin, das wirkt gleich städtischer :)

Februar 2012

Nachdem ich mit meinen eigenen V100 kein Glück hatte (Decoderdefekt und in der anderen ein Motorschaden) habe ich im Forum ein kleines Schnäppchen mit diesem Paar gemacht. Beide von Roco und ganz gut gealtert wie ich finde. Es sind umgebaute Gleichstromloks mit untergeklebten Schleifern (find ich jetzt nicht so sexy) aber mit LOPI-3 Decodern (eher sexy) die dazu führen, dass die Fahreigenschaften absolut butterweich sind. Die Doppeltraktion klappt noch nicht so ganz reibungsfrei, irgendwie sind sie sich (trotz Baugleichheit) nicht immer ganz einig. Da habe ich aber auch noch nicht so die Erfahrung.

A nice pair

Damit die Züge auch irgendwo hinkommen, muss endlich wieder die Verbindung zur Wendel gemacht werden. Das habe ich diese Woche erreicht, dazu noch die Möglichkeit, nach oben einzufahren. Das damit entstandene Gleisdreieck bietet wesentlich mehr Möglichkeiten als der ursprüngliche Ansatz. Warum das alles so komisch aussieht? Ich bin einfach ein Restholz- bzw. Restschienenverwerter :-) Ob das mal gut geht.

Keine Achterbahn: Gleisdreiecke an der Wendel

2,40 x 0,40: Hintergrund malen

28.12.11:
Am Endbahnhof wieder weitergemacht. Als erstes den Hintergrund fertig gemalt. So gut ich es halt kann. Schwierig ist die überzeugende Verwendung der Halbreliefgebäude. Aus irgendeiner Perspektive sieht es immer seltsam aus. Ich muss auch unbedingt noch Halbreliefbäume drauf kleben, aber dazu muss ich erst lernen wie man Bäume baut. Ist so eine Kunst für sich.

Den Bahnsteig habe ich gesandet (sieht jetzt besser aus als nur gestrichen) und die Gipsplatten des Bahnhof-Vorplatzes sicher schon 5x neu gestrichen. So einen überzeugenden Kopfstein-Farbton hinzubekommen ist, zumindest für mich, recht schwer. Jetzt ist es ziemlich dunkel aber mir gefällt es. Na so halbwegs.

Durch das Gebastel haben sich schon wieder die Hälfte der Weichenantriebe verstellt und einige Schienenlötstellen sind aufgegangen. Ich muss mir etwas besseres ausdenken. Gut gefällt mir die Handschaltung der Weichen mittels Schubstangen. Vielleicht gelingt es mir auch ohne metalltechnische Berufsbildung.

Ein bisschen Kulisse ist schon gar nicht schlecht

Was da hinter dem Bahnhof leuchtet ist noch eine frische unlackierte Gipsschicht. Hier fehlen natürlich auch noch eine Menge Bäume und Figuren.

Richtung Ausfahrt ist noch alles Baustelle

An der Stelle wo der Spiegel steht muss irgendwie die scharfe Kurve aus dem Blick gerückt werden oder eine weitere Kulissendurchfahrt. Ich weiß noch nicht wie, evtl. mit einer Straßenbrücke?
August 2011
Der Baufortschritt findet nur im Kriechgang statt. Inzwischen ist der Brückenschlag vollbracht, entlang der Wand ist jetzt ein Rundkurs möglich. Die Qualität der Brückenkonstruktion ist allerdings noch nicht zufriedenstellend. Liegt daran, daß sie in einer Kurve liegt (=> nie wieder!). Ich habe es inzwischen wieder abgebaut.
Hier sieht man 41 270 unterwegs mit einem Güterzug:

Bau der Gleiswendel

Rohbau! Irgendwie muß man aus der Platzklemme kommen. Sehr inspirativ: Designing and Building Multi-Deck Model Railroads von Tony Koester. Also zwei Decks! Vielleicht sogar 3? Mit der rundum laufenden Rampe habe ich experimentiert und das Experiment wieder verworfen: Der Raum ist zu klein um ausreichend Höhe zu bekommen. Also muß eine Wendel her!

Ich habe mit 10,5 Umdrehungen das Faß gleich richtig aufgemacht. Wenn schon Muttern gedreht werden, dann richtig. Der Unterbau entstand aus einer alten Bierschranne, in die 12 Gewindestangen (1m, 6mm) gedreht wurden. Die Trassenbretter habe ich nicht selbst gesägt (wäre ich bei meiner albernen Stichsäge verrückt bei geworden), sondern bei Herrn Finster (siehe “Einzelteile”) bestellt. Für 1,40€ das Stück hält sich der Abstand zu den reinen Materialkosten noch in Grenzen. Auf die Bretter habe ich “Dichtungsklebeband” aus dem Baumarkt geklebt. Das Zeug findet man bei Baumaterial / Innenausbau / Trittschalldämmung. Es besteht aus Schaumstoff mit einer glatten Oberfläche und ist seehr klebrig. Jetzt müssen die Abfahrten genau geplant werden, dann kommen die Gleise drauf (Mä. 2231, Radius: 42,3 mm (R2)). Ich hoffe, die Steigung ist nicht zu krass. Trotz aller Begeisterung: Das war meine letzte Wendel. Ist schon eine recht kostspielige Sache, benötige allein 120 entsprechende Gleisstücke..
Die Krümmung der Gewindestangen kommt übrigens vom horizontalen Versatz der Trassenbretter bei der Verlegung in der Steigung. Es ist allerdings sehr gleichmäßig, so daß ich dadurch keine Beeinträchtigung habe. Mit der Gesamtkonstruktion bin ich sehr zufrieden: die Stabilität ist sehr gut und das Gewicht so gering, daß ich das Teil problemlos allein heben kann, wenn ich mich in den Innenraum stelle.

Allgemein

Wenn ich Zeit habe (also eigentlich nie ;-) beschäftige ich mich gern mal mit der Eisenbahn. Hier gibt es einen kurzen Überblick. Jaja klar doch, Rentnerhobby. Mir egal ;)

Eine Börse

Heute (24.10.10) fand direkt hier am Ort in der Halle eine kleine Spielwaren- und Modellbahnbörse statt. 300m Luftlinie, da bewege sogar ich mich mal aus dem Haus ;-).
Gleichzeitig verkaufsoffener Sonntag, trotz Regenwetters drängen sich Unmengen von Menschen durch die Gassen. Bei der Börse war es aber überraschend leer. Die Situation: es kübelt und die Veranstaltung kostet nicht mal was! Aber außer mir höchstens 5 andere Interessenten. Ein paarmal werde ich angesprochen, aber leider finde ich überhaupt nichts, was mich nur ansatzweise interessiert. Und wenn.. mein Problem ist, ich kenne die Preise bei Ebay. Und wenn ich sehe, wie für Fahrzeuge, die bei Ebay beispielsweise 80€ bringen (Mä. BR 50 analog) eben mal 140€ verlangt werden gehe ich gleich weiter. Ich weiß natürlich, daß ich diesen Maßstab nicht korrekt ansetzen darf, weil auch der Gebrauchthändler muß seine Kosten irgendwie decken. Aber die Jungs, nein Quatsch, alten Herren dort merken nicht, daß sie im Verhältnis komplett durch die Decke gehen. Ich hatte 100€ dabei (man weiß ja nie), trug sie danach aber gleich wieder durch die Tür hinaus. Das wird aussterben, der Markt wird dafür sorgen. Die konservativen Anbieter stellen sich nicht schnell genug darauf ein. Bin gar nicht sicher, ob ich darüber traurig sein werde.

Die Branche

Ob ich einen Vogel habe fragt keiner aber es wird so laut gedacht daß ich es trotzdem höre ;) Nun denn, es ist ja nicht falsch. Warum das so ist? Die beste Zusammenfassung im folgenden Artikel. Durch Zufall im Web entdeckt, trifft er den Nagel auf den Kopf:

Prof. Rainer Voges schreibt auf bahnland.de zu seiner Geschäftsaufgabe nebentätigerweise das hier. Wer jemals auf einer öffentlichen Ausstellung war weiß Bescheid.

Eigenes

Lokumbauten

Von manchen alten Dingen trennt man sich nur schwer. Aber im Karton sind sie witzlos. Wie praktisch, das man inzwischen selbst günstige Digitalumbauten machen kann.
Hier meine ersten Ergebnisse.

Historie

Links

Ernsthaft. Diese Links lohnen sich wirklich. Wer zum Thema googelt findet massenhaft Seiten (wer hätte es gedacht) auf denen entweder immer dasselbe steht oder etwas verkauft werden soll. Das ist meine Sammlung, sind ein paar Perlen dabei.

Community, Hersteller, Technik

  • Stummi Forum. Das Märklinlastige Forum.
  • Modellbahn-Anlagen Design. Ein E-Book in dem eigentlich alles wesentliche steht. Wenn man jedenfalls nicht nur im Kreis fahren will. Das dazugehörende Forum ist sicherlich etwas elitär, hat aber einen sehr kleinen Rauschabstand.
    Update: Das Forum ist vom Betreiber leider eingestellt. Schade drum!
  • Micro Layout Design Gallery. Ein Klassiker! Bazillionen von Plänen für Bahnen auf kleinster Fläche. Ein webgewordener Ideengenerator.
  • H0-Modellbahnforum. Das Gleichstromforum. Etwas “trolliger” als Stummi aber die Planungsecke ist lohnenswert.
  • Weinert Modellbau Bläetterkatalog®. Interessant für alle, die sich auch für Peco Gleismaterial interessieren.
  • Onkel Tom’s Pläne. Ein Planer der Extraklasse. Nein andersrum, mir gefällt nur was er macht.
  • Lokschmiede Detlev Neuhof (Spur 1). Wahnsinn. Wer den Platz hat, für den gibt’s keine Alternative.

Modellbahner

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