Ich mach nicht mit

Und wenn wir schon beim Erfolg sind: Der iPad ist da. Hurra. Die ganze Netzwelt fieberte auf diesen Termin hin (heute morgen habe ich es durch Zufall auch mitbekommen). Steve stellte das neue Gerät vor, an dem er sich wieder dubbelig verdienen wird (hier paßt dieser schwäbische Begriff einfach ausgezeichnet). Jetzt kommt so langsam ein Formfaktor, der auch für mich interessant wirkt. Nur stellte ich sogleich mit Schrecken fest, daß das Softwaremodell genau dasselbe ist wie schon beim iPhone, also über den Apple Store kanalisiert wird. Schreck! Während mir vor Objective-C nicht graust, ist dieser ganze Registrierungs- und Publishing-Blödsinn über den Apple Store einfach nur bescheuert. Der Vorteil ist natürlich ein mehr oder wenig effektiver Vertriebskanal, aber das hilft eigentlich nur Leuten, die ihre Software als “Produkt” für Endkunden herstellen. Ich glaube, man wird über den Apple Store irgendwie automatisch gewerbesteuerpflichtig. Und wer will das schon? :-)
Für mich als Freiberufler mit sehr wenig Kunden und eher spezialisierter Software ist das alles nur ein Ärgernis – obwohl ein iPhone Frontend für manche Anwendungen im Tracking Bereich natürlich richtig praktisch wäre. Aber wenn das einfachste der Welt, einfach ein eigenes Programm hochladen und starten nicht funktioniert, dann ist das ein terminales No Go. Also ist zu erwarten, daß, trotz meiner Sympathie für Züge, dieser ohne mich abfahren wird.

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