BioShocked….

Angezockt! Wie mein lieber Freund alter Zeiten gerne sagt. Nach ziemlich langer Zeit. Als alternder Schwabe rücke ich die Kröten immer langsamer raus, aber beim Special Sale von GreenManGaming bin ich dann doch schwach geworden und habe mir ohne Kenntnisse irgendwelcher Testberichte einen Steam-Key von BioShock Infinite geholt. Das Runterladen dauerte natürlich ewig mit dieser graddligen Telekom-Leitung, aber nur Geduld, Geduld.. zzz..
Gestern bin ich dann endlich dazugekommen und habe es des nächtens angestartet – tagsüber habe ich sonst zu viele minderjährige Zuschauer :)
Und wie geil ist das denn! Herrje, bin ich spät ins Bett gekommen. Auf meinem Korea-Panel läuft es im Full-Screen in 2560×1440 absolut ruckelfrei, ich renne staunend durch die fliegende Stadt.. und.. naja viel zu erzählen habe ich noch nicht, da die Story noch ganz am Anfang ist. Aber ich verteile mal großzügig volle Punktzahl für die Steuerung, die Atmosphäre, Grafik, und den gelungenen, sehr story-lastigen Einstieg in einen gar nicht so einfachen Ego-Shooter. Argh. Später mehr dazu. Ich fürchte, heute werde ich wieder viel zu lang aufbleiben…. *weia*
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Edit (2.2.): So, einige kurze Nächte später bin ich jetzt durch und kann ein kleines Fazit ziehen: Vom Level-Design her, den Texturen, Stimmung, Effekten her sucht BioShock seinesgleichen. Leider sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die mich dann doch ziemlich gestört haben. Das ist vor allem die fehlende Entscheidung, kein Fisch und kein Fleisch. Im Grunde ist es ein Shooter, aber am Anfang und Ende sind viele Handlungselemente enthalten, die man im Mittelteil vergeblich sucht. So ist das zweite Drittel reichlich eintönig. Nicht so sehr von der Welt her, mehr vom Ablauf der einzelnen Level. An der Haltung Elizabeths kann man sofort sehen ob noch Gegner in der Nähe sind, Futter und Salze sind meist im Überfluß verfügbar, so daß man das eigentlich interessante Erforschen jedes Winkels irgendwann aufgibt. Dort findet man aber auch nichts, hier wären Side-Quests und ein paar nette Rätsel sehr schön gewesen. Gut gelungen sind Waffen und Wirkung, auch die “Kräfte”, die man nach und nach durch Austrinken suspekter Flaschen erhält bringen viel Abwechslung. Man hat sehr viel Variationen, und manche Gegner kann man nur durch den Einsatz bestimmter Kräfte effektiv überwinden.
Immer wieder wird die Handlung weitergeführt, aber so verworren, das man eigentlich nicht durchblicken kann. Vor allem das Ende ist dann absolut irre. Ich kann es mir nur so erklären, dass es einfach nicht erklärbar sein soll. Und das ist schade. Ein paar Knoten aus der Handlung entfernt und es wäre eine in sich schlüssige Story geworden, in der man sich zumindest ein Stück weit mit dem Protagonisten identifizieren kann. Aber so.. Im Spielverlauf gibt es eigentlich nur eine Entscheidungsmöglichkeit (Vogel oder Käfig), die aber keine sichtbaren Auswirkungen hat, außer dem Amulett, das Elizabeth dann um den Hals trägt. Später kann man mehr oder weniger immer nur “weiter” klicken und das Unheil nimmt seinen Verlauf. Naja. Aber bitte, das ist jetzt Meckern auf hohem Niveau ;-)

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