Klebstoff! :-)

Für die häusliche Eisproduktion wird Invertzucker empfohlen. Damit wird das Eis cremiger und kristalliert nicht so leicht aus, wie bei der Verwendung von herkömmlichem Zucker beim Anrühren der Masse. Den Tip, wie man das selbst macht habe ich gleich ausprobiert, es ist ein chemischer Prozeß und hat nicht viel mit Kochen zu tun.
Zu Beginn kippt man ein Kilo Zucker und Zitronensäure (ja, man kann das Putzmittel verwenden, wenn “lebensmittelecht” auf der Packung steht!) in einen Topf, fügt einen Viertelliter Wasser dazu und lässt das Zeug eine ganze Weile heiß vor sich hin wabern (nicht kochen!).

Das sieht dann so aus. Irgendwann stoppt man den Prozess ab, wenn die Lösung einigermassen klar geworden ist. Am Anfang kann man eigentlich nicht glauben, daß das jemals passiert.

Dann neutralisiert man die Säure unter Zugabe von Natron. Dabei entsteht Gas, das ordentlich schäumt. Macht aber nix. G’hört so. Man rührt eine Weile und der Schaum verschwindet dann von selbst, bis schlußendlich eine fast klare, ziemlich zähe Flüssigkeit übrigbleibt.

Abgefüllt und im Kühlschrank geparkt reicht das für zig Zubereitungen. Für einen Liter Eis braucht man nur wenige cl. An der gelblichen Färbung erkennt man übrigens, daß unser Zucker doch nicht so gereinigt ist, wie man das immer glaubt.

Einfach, effektiv und praktisch. Ich liebe solche Sachen :-)

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