Kugelbeleuchtung II

Nachtrag: Weil ich so gerne selbstgebastelte Geschenke bekomme, mache ich zuweilen selbst gern welche. Dieses Weihnachten habe ich für meine Kinder Lampen für ihre Zimmer gebaut. Nachdem ich schon beim letzten Mal herausgefunden habe, dass Kalebassen in unserer Speisekammer / Heizungswinkel wunderbar austrocknen, hatte ich vor einem Jahr gleich zwei hineingehängt. Es hat wieder recht gut geklappt, nur bei einer ist leichter Schimmel aufgetreten, der dann allerdings auch wegtrocknet und abgeschliffen werden werden kann. Die betroffene Stelle habe ich später weggebohrt und als Kabeleintritt verwendet. Wie gehabt verschwindet das Innere der Früchte einfach und verwandelt sich in ziemlich bittere, staubige Flusen. Die sollte man nach Möglichkeit nicht einatmen. Diesmal mit unterschiedlichen großen Bohrlöchern, es sieht dann etwas netter aus. Die Kür wäre natürlich die Verwendung von Theaterfolie, um die Lichtaustritte auch farblich hervorzuheben. Dafür ist mir aber noch kein gutes Verfahren zur Befestigung eingefallen. Es ist wie bei einem Flaschenschiff, im Inneren kann man nur sehr schlecht hantieren, es sei denn, man halbiert das Teil und verpasst ihm hinterher eine Art “Bauchbinde”. Könnte eine Idee sein für den nächsten Versuch ;-).


Bohrloch für die Lampe (E14 2W LED, sehr kleine Birne)


Ein paar Schaschlik-Spieße als “Stelzen”


So steht sie auf ihren Füßen


Licht an!

Wenn man den Kürbis unbehandelt lässt, empfiehlt sich m.E. die Verwendung von “natürlichen” Materialien. Den Eintritt habe ich z.B. einfach mit Paketschnur umwickelt, um die häßliche Fassung zu verstecken. Es ist damit außerdem sehr preiswert, mit Kürbis, Lampe, Fassung und Zuleitung hat man Materialkosten von nicht mehr als 20 Euro. Eine Idee, die ich vielleicht das nächste Mal umsetze wäre den Kürbis mit einer Hochglanzlackierung zu versehen. Das könnte recht spannend wirken, weil sich der Zustand im Hellen / im Dunkeln mit Beleuchtung noch stärker unterscheidet.

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