Storyteller’s night

Super Elternabend: Wenn man vor 20 Jahren gehört hätte, dass Magnum in Winterbach(!) spielt – die Leute hätten sich kaputtgelacht. Inzwischen besteht die Band aus alten Herren und das Publikum ist auch nicht mehr ganz frisch. Das macht aber gar nichts. Abgerockt wie bei einer Zeitreise, ich glaube gestern haben sich einige über sich selbst gewundert. Die Band war anscheinend auch ziemlich überrascht – das haben sie den Remstälern vermutlich nicht zugetraut. Das Spektakel ging dann fast 2 Stunden ab ohne irgendwelche Länge zu haben, bei inzwischen 17 veröffentlichten Alben aber auch kein Problem. Wie eine kleine Zeitreise, put you hands in the air, und ab ging es. Prima. Als letzte Zugabe kam dann endlich Storyteller’s night – ein passender Ausklang. [Hier müssten jetzt auch ein paar Bilder hin – der Verfasser hat aber seine Wackel-Cam zuhause gelassen und im Web fand ich auf die schnelle nichts, was nicht von bösen Copyright-Drohungen begleitet war. Wir stellen uns nun halt die Herren vor.]

Wegen der Anreise per S-Bahn und überhaupt – zu lange beim Essen gesessen, haben wir die Vorband (Gwyn Ashton) leider nur halb mitbekommen. Das war den Leuten anscheinend auch zu experimentell – mir gefiel die “Two man blues army” aber sehr gut. Sehr abwechslungsreich und trotzdem ein bombiger Sound – mir fiel erst nach ein paar Minuten auf, dass ja gar kein Bassist auf der Bühne steht. Brauchen die Jungs auch nicht. Blues ist halt nicht jedermanns Sache – aber meine! :-)
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