{"id":498,"date":"2009-02-10T22:50:00","date_gmt":"2009-02-10T20:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.puls200.de\/?page_id=498"},"modified":"2010-07-13T19:04:01","modified_gmt":"2010-07-13T18:04:01","slug":"digital-umbauten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.puls200.de\/?page_id=498","title":{"rendered":"Digital Umbauten"},"content":{"rendered":"<h2>Umbau analoger M\u00e4rklin-Loks<\/h2>\n<p>Diese Loks habe ich mit Dekoderumbau und teilw. Motorumbau digitalisiert. Die Fahreigenschaften sind nach Schulnoten bewertet. Da die Streuung aber gro\u00df ist kann man beim Umbau identischer Modelle unterschiedliche Ergebnisse erhalten.<\/p>\n<table style=\"border: 1px solid rgb(230,230,230); padding: 2px; font-size: smaller;\" valign=\"top\">\n<tr>\n<th>Lok<\/th>\n<th>Motor<\/th>\n<th>Dekoder<\/th>\n<th>Fahr- Kultur<\/th>\n<th>Bemerkungen<\/th>\n<\/tr>\n<tr style=\"border: 1px solid rgb(220,220,220);\">\n<td>86 173, 3096<\/td>\n<td>LFCM<\/td>\n<td>ESU Umbauset 52630 (Lokpilot 3.0)<\/td>\n<td>2-3<\/td>\n<td>Der Lopi 3 hat zwei zus\u00e4tzliche Funktionsausg\u00e4nge. Damit lassen sich die Telex-Kupplungen getrennt schalten. Sehr praktisch.\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>086 512-2, aus 28508<\/td>\n<td>LFCM<\/td>\n<td>ESU Umbauset 52630 (Lokpilot 3.0)<\/td>\n<td>3<\/td>\n<td>Bei diesem Teil pa\u00dfte der dem Set beiliegende Magnet nicht, der Motor blockierte trotz Abschliff am Magneten. Ich habe stattdessen die alte Feldspule als <a href=\"http:\/\/stummi.foren-city.de\/topic,11850,-sparmotor-und-spardecoder.html\">Kubsch-Motor<\/a> umgebaut. (Bilder s.u.).\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>141 005-9 (3034)<\/td>\n<td>SFCM<\/td>\n<td>Tams LD-W-11<\/td>\n<td>3-4<\/td>\n<td>Der Dekoder ist nicht lastgeregelt. Die Lok fuhr aber von jeher gut, schon allein wegen ihres hohen Gewichts, daher kann sie durchaus gelegentlich verwendet werden.\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>DHG 500 (3078)<\/td>\n<td>SFCM<\/td>\n<td>Tams LD-W-11<\/td>\n<td>4-5<\/td>\n<td>Fuhr vorher \u00fcbel und das wurde mit diesem Decoder nicht besser. Vorerst Z-gestellt unter \"Lehrgeld\".<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>515 (3028) Akku-  triebwagen<\/td>\n<td>SFCM<\/td>\n<td>ESU Umbauset 52631, LOPI 3<\/td>\n<td>2<\/td>\n<td>Auch bei diesem Kandidaten klappte der Einsatz des Permanentmagneten nicht richtig. Stattdessen ebenfalls einen Neodym-Magneten in \"Kubsch\"-Manier eingebaut. Im Gegensatz zu o.g. 86er allerdings nur einen, zwei waren vermutlich zuviel. Einer hingegen scheint optimal zu sein: Der Triebwagen f\u00e4hrt sehr sehr weich. Das Getriebe war allerdings auch tadellos hakelfrei.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Jouef BB 66150<\/td>\n<td>Uralter Gleichstrommotor<\/td>\n<td>K\u00fchn 125<\/td>\n<td>4<\/td>\n<td>Diese Gleichstromlok kam ziemlich g\u00fcnstig von Ebay. Mir gefiel die Form, die ja in D erst in Epoche V auftaucht. Aber was habe ich mir da eingehandelt! Billigstes Plastikgeh\u00e4use, Plastikgetriebe, leicht korrodierter Motor,.. aber sie fuhr! Ich habe eine alten Schleifer daruntergeklebt, <a href=\"http:\/\/le.train.digital.free.fr\/montagedec\/LE1024A+BB66150.htm\">die Gl\u00fchbirnen mit LED's getauscht und den Decoder rein<\/a>. Also, zugegebenerma\u00dfen ist mit der Antriebseinheit nicht viel zu holen. Glockenanker ist eigentlich auch witzlos in der Preisklasse.. das w\u00fcrde den durch den Decoder verdoppelten Wert der Lok dann verdreifachen. Na, sie kann jedenfalls auf und abrollen, ein paar Wagen gehen auch, die Rampe.. nagut, wollen's mal nicht \u00fcbertreiben :)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>V36<\/td>\n<td>Lemo-Solar<\/td>\n<td>K\u00fchn 125<\/td>\n<td>2<\/td>\n<td>Das ist der simpelste Umbau den man sich denken kann. In das Geh\u00e4use der V36 pa\u00dft der Lemo-Solar Glockenankermotor direkt. Passender Sitz und unter dem breiten Geh\u00e4use ist auch genug Platz. Die Fahreigenschaften sind ein Traum, kein Vergleich zur SCFM Kaffeem\u00fchle.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>BR 78 (M\u00e4. 3106)<\/td>\n<td>Lemo-Solar<\/td>\n<td>K\u00fchn 125<\/td>\n<td>2+<\/td>\n<td>Bei der 78 ist die Anpassung des Motors etwas schwieriger, hier mu\u00df etwas gefeilt werden. Au\u00dferdem pa\u00dft hinterher das Geh\u00e4use nicht mehr drauf. Damit das klappt mu\u00df im F\u00fchrerstand einseitig die schwarze Kunststoffblende entfernt werden. Aber auch hier: Die Lok f\u00e4hrt hinterher genial.<\/td>\n<\/tr>\n<\/table>\n<p><strong>Allgemeine Erkenntnisse<\/strong>: Wenn die Lok vorher schon nicht so toll lief, wird sie hinterher in der Regel nicht viel besser. Leichtg\u00e4ngiges und wenig ausgeleiertes Getriebe ist immer vorteilhaft. Wenn der Anker ausgebaut ist mu\u00df sich die Lok vollkommen reibungslos und hakelfrei schieben lassen.<\/p>\n<h2>Kubsch Motor<\/h2>\n<p>Allstrommotoren kann man i.d.R. nicht lastregeln, bzw. die Dekoder sind sauteuer. Daher m\u00fcssen die Motoren auf Gleichstrom umgebaut werden. Das geschieht durch den Austausch der Feldspule mit einem Permanentmagneten. Wenn man sich die Ausgabe f\u00fcr das Set (30\u20ac) sparen will, gibt es eine preiswerte Alternative: Umbau der Feldspule und Verwendung eines preiswerten, lastgeregelten Gleichstromdekoders. Dazu mu\u00df die Feldspule abgewickelt werden. Etwa in die Mitte des Polb\u00fcgels packt man 1 (oder 2) kleine Neodym-Magnete in eine passend ausgefr\u00e4ste Aussparung. Ich habe hier zwei verwendet, die sind wohl etwas zu stark. Fertig! <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.puls200.de\/data\/post\/Feb09\/kubsch1.jpg\" \/><\/p>\n<p>Um die Befestigung mu\u00df man sich nicht allzuviel Sorgen machen. Die Magnete kleben wie Hulle an dem B\u00fcgel, es reichen ein paar Tropfen Sekundenkleber. Bei der hier gezeigten Variante kommt \u00fcbrigens kein so tolles Fahrverhalten heraus. Vermutlich ist der Magnet insgesamt zu stark. bessere Wirkung erzielt man dadurch, nur einen Neodym zu verwenden und den Steg so weit wie m\u00f6glich (aber nicht ganz durch) zu feilen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.puls200.de\/data\/post\/Feb09\/kubsch2.jpg\" \/><\/p>\n<p>Hier sieht man das ganze in eingebautem Zustand. Die Magnete d\u00fcrfen nicht zu gro\u00df sein, damit das Geh\u00e4use noch draufpa\u00dft.<\/p>\n<h2>Glockenankermotor<\/h2>\n<p>Umbau mit einem Glockenankermotor von Lemo-Solar nach \"Miba 71\". Wenn man nach den Begriffen googelt findet man einige Threads in denen das Vorgehen sehr anschaulich beschrieben ist.<br \/>\nHier die Essenz: Ist man kein gelernter Metallbauer, funktioniert der Umbau nur bei Loks, in denen der Motor problemlos eingepa\u00dft werden kann. K.O. Kriterium ist au\u00dferdem, da\u00df der Motor geringf\u00fcgig mehr Platz braucht als die alten M\u00e4rklinmotoren. Unter beengten Verh\u00e4ltnissen (z.B. Schlepptenderloks) funktioniert es daher oftmals nicht. Hier eine unvollst\u00e4ndige Liste von Loks, mit denen es definitiv geht:<br \/>\nV60, V36, BR 86, BR 78, BR 89 (Geh\u00e4use feilen), DHG500. V100 und V160 gehen leider nur mit spezialangefertigten Halterungen. Der Dekoder mu\u00df eine hochfrequente Ansteuerung erzeugen k\u00f6nnen, die Loks fahren hinterher auch nicht mehr auf Analoganlagen. Ich habe gute Erfahrungen mit dem K\u00fchn 125 gemacht. Der Umbau ist absolut empfehlenswert wenn er m\u00f6glich ist. Mit einem Einsatz von 16\u20ac erh\u00e4lt man ein sehr leises Fahrzeug mit guten Fahreigenschaften vor allem im unteren Geschwindigkeitsbereich. <\/p>\n<h2>Beleuchtung<\/h2>\n<p><em>..in Arbeit<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Umbau analoger M\u00e4rklin-Loks Diese Loks habe ich mit Dekoderumbau und teilw. Motorumbau digitalisiert. Die Fahreigenschaften sind nach Schulnoten bewertet. Da die Streuung aber gro\u00df ist kann man beim Umbau identischer Modelle unterschiedliche Ergebnisse erhalten. 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