Westweg ’17: Vorbereitungen

Ich habe das Gefühl, ich gehe zu blauäugig ran an die Sache. (übrigens, wieso heißt es eigentlich blauäugig? Sind Leute mit blauen Augen dämlicher?). Andrerseits will ich nicht so funktionsaufgetakelt unterwegs sein, wie der überwältigende Rest der Bevölkerung. (Ist es euch schon aufgefallen? Deutschland drinnen: Schlabberhose. Deutschland draußen: Funktionskleidung (kann auch umgekehrt sein)).
Aber ein paar Vorbereitungen sind schon wichtig. Stabiles, eingetragenes Schuhwerk. Notfallmaßnahmen gegen Unterzuckerung. Genug Flüssigkeit. Cam.
Im Web finde ich viele Berichte. Fast alle fallen in eine der beiden Kategorien:
a) Reisegruppe Ü50 mit Gepäcktransfer (“…es bieten sich überwältigende Ausblicke..”)
b) 24h-Extrem-Trekker mit 65km Reichweite am Tag (“..am nächsten Morgen waren wir schon in Forbach und kein bisschen müde..”)

Was ist denn mit den ganz normalen Leuten passiert, die da einfach mit einem Rucksack auf dem Rücken langlaufen. Mal sehen wer mir da unterwegs so begegnet. Ich habe jetzt eine Liste die ich in den nächsten Wochen abarbeite und zusehe, was ich tatsächlich noch benötige..

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